Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 34)
- Language
- German
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sehen Gemeinden Englands darstellt. Der Board of Deputies berief zum 21. April nach London eine Konferenz ein, bei der außer den angeschlossenen Synagogengemeinden noch sämtliche anderen bedeutenden jüdischen Organisationen Englands vertreten waren. Nur die ihrer Zahl und Bedeutung nach nicht einflußreiche liberale Synagogengemeinde hat der Einladung nicht Folge geleistet. Auf der Konferenz vom 21. d. M. wurde grundsätzlich beschlossen, Vertreter der englischen. Judenheit in die Agency zu Avählen. Gleichzeitig ersuchte die Konferenz den Board of Deputies, ein Palästina-Komitee einzusetzen. Zur Vornahme der Wahlen wurde der Board of Deputies ermächtigt. Der Board hat für Ende Juli zur Durchführung der Wählen eine Sitzung einberufen. 4. Deutschland. In Deutschland sollen die Wählen grundsätzlich ausgehen von einer Palästinakonferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung - der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, wobei es der, Palästinakonferenz freigestellt ist, ihre Bechte auf den Beichsverband der deutschen Juden zu übertragen, falls er gebildet werden sollte. Um jedoch der deutschen Judenheit noch vor Einberufung der Palästina-Konferenz eine angemessene Vertretung bei der konstituierenden Tagung des Councils der Jewish Agency zu sichern, wurden auf einer von dem „Initiativkomitee für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland" am 26. Juni 1929 in Berlin einberufenen Konferenz die Vertreter gewählt. Dem Initiativkomitee für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland sind bisher beigetreten: a) Die Mitglieder des Präsidiums und des Zentralkomitees des Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E. V. in Deutschland: b) Vertreter folgender Organisationen und Körperschaften: Die Jüdischen Großgemeinden Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, München — Hilfsverein der deutschen Juden — Deutsch-Israelitischer Gemeindebund — Achduth — Allgemeiner Babbiner-Verband — Liga für das arbeitende Palästina — Kolonisationsverein ,,Esra'* — Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands — Älterenbund der Kameraden — Deutsch-Jüdische J ugendgemeinschaf t. c) Einzelpersonen. Die „Jüdisch-Liberale Vereinigung" und der „Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" sind dem Initiativkomitee nicht beigetreten. Der Zentralverein hat jedoch seinen Mitgliedern die persönliche Stellungnahme freigestellt. Von den Mitgliedern des Initiativkomitees gehören 15 dem Hauptvorstand des Zentralvereins an. 5. Tschechoslow ak e i. In der Tschechoslowakei erfolgten die Wahlen auf einer von der Zentralkommission des Keren Hajessod am 21. und 22. Juni in Prag einberufenen Palästina-Konferenz der tschechischen Juden. Auf der Konferenz waren vertreten: 1. Kultusgemeindeverband Groß-Prag; 2. Verband der Kultusgemeinden Böhmens mit deutscher Geschäftssprache; 3. Landesverband der Kultusgemeinden Mährens; 4. Landesverband der Kultusgemeinden Schlesiens; - 29