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Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency · 1935-08-01 · 8.1935 · p. Seite 368

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Journal
Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
Volume
1935
Issue
8.1935
Date
1935-08-01
Page
Seite 368 (sequence 58)
Language
German
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368 Die Erweiterung und Vermehrung des Viehbestandes waren nicht an allen Punkten gleichmäßig, soweit sie zur gleichen Zeit gegründet worden waren. Die Ursache hiervon war nicht nur eine finanzielle, indem der eine Platz den Budgetposten für Milchvieh früher als der andere erhielt, sondern es gab auch zufällige, lokale Ursachen wie die Notwendigkeit der Erneuerung des Viehbestandes wegen ansteckender Krankheiten, ungünstige Viehkäufe usw. Den größten Erfolg hatten diejenigen Wirtschaften, vor allem Kwuzoth, die nur einen kleinen Kernbestand zur Gründung der Herde anschafften und in der Folgezeit selbst die Aufzucht ihrer eigenen Herde besorgten. Als Beispiel hierfür kann die Siedlung Ginegar gewählt werden. Diese Wirtschaft begann ihre Rinderzucht im Jahre 1922 mit drei Kühen und einem Kalbe, und kaufte in der Folgezeit bis zum Jahre 1926 einzelne Tiere an; insgesamt wurden zur Begründung des Viehbestandes 14 Stück angeschafft. Heute zählt die Herde von Ginegar 50 Kühe, 43 Kälber aller Arten und 2 Zuchtstiere. Aus diesem Stalle ist es bereits gelungen, eine Anzahl von Milchkühen und Kälbern zur Aufzucht an andere Siedlungen zu verkaufen. 3. Rassenmäßige Zusammensetzung des Viehbestandes in den oben genannten Siedlungen. syrische 1 holländische schweizerische holländ. syrische holländ. arabische verschie-i dene insges. Stück Bemerkungen Kühe . . . 147 257 28 1638 365 104 2539 Rubrik „verschiedene" umfaßt Tiere schwer bestimmbarer Rasse große kleine Kälber Kälber 31 12 45 63 1 13 711 758 80 61 63 27 931 934 (Einzelheiten in der beigefügten Tabelle 2.) Die Stiere sind durchweg holländischer Rasse und nur in vereinzelten Fällen benutzte man Stiere anderer Rasse. Aus obiger Tabelle geht zur Genüge hervor, wie sehr die holländisch-syrische Kreuzungsrasse zur Herrschaft gelangt und verbreitet ist. Es ist auch zu bedenken, daß die Bestände unserer Siedlungen nicht lediglich dazu dienen, Milchkühe für den Verkauf zu halten, sondern auch zur Aufzucht und Erweiterung der Vieh wir tschaft in der Zukunft. Auf eine Zahl von 2762 Kühen kamen 2018 Kälber beider Arten, hieraus folgt, daß auf je 100 Kühe in den Wirtschaften 73 Kälber kommen. 4. Erträge der Kuhställe in unseren Siedlungen. Die Feststellung des absoluten wie des durchschnittlichen Milchertrages geschah auf Grund von Listen, die in den Stallbüchern unserer Kwuzoth geführt wurden. Bei den Moschawim mußte ein besonderes

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