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Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency · 1935-08-01 · 8.1935 · p. Seite 342

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Journal
Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
Volume
1935
Issue
8.1935
Date
1935-08-01
Page
Seite 342 (sequence 32)
Language
German
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34^ Verzicht auf eine Fläche von 3000 Dunam zum Zwecke neuer Ansiedlung zustimmten. Der Vorzug der heutigen Siedler vor denjenigen, die in der vergangenen Periode zur Ansiedlung gelangten, besteht nicht nur darin, daß sie in ihrer Mehrheit eine lange Arbeitspraxis in der Landwirtschaft hinter sich haben und sich vollkommen dem Leben der Arbeit in der landwirtschaftlichen Siedlung angepaßt haben, sondern auch, wie oben erwähnt, darin, daß alle Ansiedler durch verschiedene Einsparungen dazu gelangt sind, irgendwelche Wirtschaftszweige zu errichten, wodurch sie an der Aufrichtung ihrer "Wirtschaft mitwirken und die notwendigen Darlehensbeträge verringern. 2. Der Wirtschaftstyp: Der Typus für die "Wirtschaften in der zurzeit in Betracht kommenden Siedlungszone ist klein im Vergleich zu der umfangreichen und mannigfaltigen Form der Wirtschaft, die wir bisher geschaffen hatten und die erhebliche Investitionen erfordert. Die Fläche für die Wirtschaftseinheit pro Siedlerfamilie bewegt sich zwischen 15 und 18 Dunam, hiervon 3 Dunam für Gebäude, 7 Dunam leichter Boden, der Rest schwerer Boden. Die Größe dieser Einheitsfläche ändert sich je nach dem Verhältnis des leichten zum schweren Boden. Der Wirtschaftsplan enthält zu Anfang auf jeden Ansiedler eine Rassekuh, 50 Stück Geflügel, Bewässerung für 10 Dunam, davon drei Dunam Pardess, der Rest für Gemüse sowie für Gras als Kuhfutter. Mit weiterer Entwicklung seiner Wirtschaft besteht die Möglichkeit für den Siedler, selbständig die ihm am passendsten erscheinenden Wirtschaftszweige zu erweitern; es ist jedoch von vornherein klar, daß vor vollendeter Entwicklung der Wirtschaft, insbesondere solange die Pflanzungen keine Früchte tragen, der Siedler zur Balanzierung seines Budgets weiterhin auf Außenarbeit angewiesen ist. 3. Das erforderliche Darlehen: Es wurde festgesetzt, daß sich jeder Siedler an der Errichtung seiner Wirtschaft mindestens mit dem Betrage von £P 100 zu beteiligen hat; in Wirklichkeit stellt es sich jedoch heraus, daß der größte Teil der von uns bestätigten Ansiedler sich mit größeren Beträgen beteiligt, sei es in bar oder sei es unter Anrechnung derjenigen Kapitalbeträge, die von ihnen ganz allmählich in den verschiedenen Wirtschaftszweigen investiert wurden. Der wichtigste Vorzug dieser Siedlungsdarlehen besteht darin, daß es nicht notwendig sein wird, den Siedlern Geld als Betriebskapital vorzustrecken, während dies bei der früheren Koloni-v sation einen erheblichen Teil der notwendigen Ausstattung ausmachte.

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