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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 400

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 400 (sequence 409)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1329-9054561
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verbreiten. Sein Einfluß macht sich besonders in den Kreisen der jüdischen Orthodoxie bemerkbar, in Synagogen und unter den Studenten der Jeschiwoth. Er steht in regelmäßiger Korrespondenz mit dem Jung-Misrachi der Diaspora und hat einen engen Kontakt zwischen diesen beiden Gruppen geschaffen. Er erteilt Information an den Jung-Misrachi der Diaspora über die Lage in Palästina mit besonderem Hinweis auf die Möglichkeiten der Immigration und Arbeit. Der Jung-Misrachi in Palästina zählt über 1000 Mitglieder, die in 16 Gruppen organisiert sind; und Kaufleute, kleine Industrielle, Handwerker, Studenten der Jeschiwoth, Lehrer, Angestellte und Land- und städtische Arbeiter umfaßt. Die Arbeitermitglieder des Jung-Misrachi haben sich der neugeschaffenen Misrachi-Arbeiterorganisation angeschlossen. „Der Misrachi-Arbeiter" ist eine Vereinigung religiöser Arbeiter in Palästina und zählt etwa 800 Mitglieder. Er gibt eine Monatsschrift heraus, gründet Bibliotheken und organisiert Abendkurse für Hebräisch und andere Gegenstände. Der Misrachi-Arbeiter hatte einen harten Kampf auszufechten, bevor er sich selbständig machte, da die Allgemeine Arbeitervereinigung Schwierigkeiten in den Weg legte, so daß es im vergangenen Winter zu einer Spaltung kam, die dazu führte, daß eine Anzahl von Mitgliedern der Allgemeinen Arbeitervereinigung beitrat. Im Winter 1924/25 wurde die Misrachi-Arbeiter-Organisation geschaffen Und der Jung-Misrachi und der Misrachi-Arbeiter schlössen sich ihm an. Außerdem gründete der Misrachi noch eine G. m. b. H., „Olim Bonim", die sich aus Misrachi-Arbeitern zusammengesetzt und den Zweck hat, öffentliche, Bau- und allgemeine Arbeiten in der Industrie zu übernehmen. Diese Gesellschaft wurde von der palästinensischen Begierung registriert. Es besteht auch eine Misrachi-Frauenorganisation, die wertvolle Arbeit leistet. Immigration und Arbeit. Die Immigrationsarbeit der Misrachi-Föderation wird vom Hauptbüro aus und durch die besonderen Stellen in Jerusalem, Tel-Awiw und Haifa geleitet. Das Immigrations-Departement erteilt Informationen an die Mitglieder in der Diaspora und unterstützt solche, die ihre Verwandten nach Palästina bringen wollen; es unterhält eine regelmäßige Korrespondenz mit dem Jung-Misrachi und dem Misrachi Hechaluz in Fragen der Immigration und Kolonisation und steht auch in ständigem Kontakt mit der Zionistischen Exekutive in Palästina. Die oben erwähnten Stellen empfangen die Immigranten wenn sie ankommen, sie versuchen Stellungen für sie zu finden und geben materielle Unterstützung, wo es notwendig ist. Wichtig ist auch die Arbeit des Misrachi auf dem Gebiete der Kolonisation. Die folgenden Schaffungen seien unter vielen anderen erwähnt: Die Kolonie Neve Jacob, zum Andenken des verstorbenen Rabbi Reines, des Gründers des Misrachi; das Jung-Misrachi-Viertel in Tel-Awiw; der Ankauf von 3000 Dunam Land durch den polnischen Misrachi im Norden Jaffas zur Gründung einer Kolonie, der weitere Ankauf von 800 Dunam an der Straße Jaffa—Jerusalem zum Zwecke der Gründung einer Misrachi-Kolonie von Mitgliedern aus den Vereinigten Staaten. 400

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