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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 383

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 383 (sequence 392)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1312-9054544
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zionistischen Arbeiten wie Keren Kajemeth, Keren Hajessod usw. fast auf allen denjenigen Personen lasten, die eigentlich als Vorsteher der Ortsgruppe organisatorische Arbeit leisten sollen, jedoch sind Aussichten vorhanden, daß in der nächsten Zeit die Ueberlastung unserer Vertrauensmänner geringer werden wird und somit alle Energien wiederum der Organisation zugewendet werden können. Kultur: Viel ergebnisreicher war die kulturelle Tätigkeit. Fast in all den besuchten Ortschaften wurden Leseklubs und Gruppen für kulturelle Arbeit gegründet: in einigen auch Tarbuthkurse und Kindergärten. In Bukarest selbst besteht eine Zentralorganisation des Tarbuth, die abgesehen; von den unzähligen hebräischen Kursen, die von ihr geleitet werden, zur Aufgabe hat, Tarbuthzweige in jedem Ort zu schaffen. Jugend verband: Einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Verbreitung der jüdischen Kultur und zur Hebraisierung der studierenden Jugend, bringt auch der seit 6 Jahren bestehende zionistische Jugendverband. Dieser zählt heute 66 Kwuzoth und 21 Sektionen mit einer Gesamtzahl von 1400 Mitgliedern. Presse: Außer der „Stiri", dem offiziellen Organ der Zionistischen Organisation, „Hasmonea" und „Copilul Evreu" (Monats- und Halbmonatsschrift der zionistischen Akademiker) und anderen in verschiedenen großen jüdischen Zentren erscheinenden Zeitschriften, erscheint seit September 1924 ein neues zionistisches Wochenblatt unter dem Namen , ,Renasterea" (Auflebung) als Organ einer zionistischen Gruppe mit demselben Namen. Finanzen: Außer den verhältnismäßig beträchtlichen Summen, die von Seiten der rumänischen Judenheit für den Keren Hajessod und Keren Kajemeth aufgebracht wurden, wie es aus den Berichten der betreffenden Büros zu ersehen ist, sind in Altrumänien, für das Jahr 5684, 11 000 gewöhnliche Schekolim und 233 Goldschekel verkauft worden. Für das laufende Jahr 5684 ist für den gewöhnlichen Schekel ein viel größeres Resultat zu erwarten. Anläßlich der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem wurde nebst den feierlichen Veranstaltungen, die fast in jeder Stadt Altrumäniens stattfanden, Propaganda zu Gunsten eines Universitätsfonds unternommen, die alle Chancen hat, ein befriedigendes Resultat zu erzielen. IL Bukowina. 1. Organisation und Propaganda. Die Bukowina zählt etwa 25 000 jüdische Familien, von denen ca. 10 000 in Gernauti (Czernowitz) wohnen. Die übrigen jüdischen Familien sind. in 20 Städten und Städtchen und in etwa 100 Dörfern zerstreut. Die Zionistische Organisation ist die älteste und bestorganisierte im Lande. Sie umfaßt 25 Vereine in 15 Ortschaften, ferner 60 Vertrauensmänner in kleineren Gemeinden, mit 5000 Schekelzahlern. Seit dem XIII. Kongreß sind 5 neue Vereine in Cernauti und in der Provinz gegründet worden. Im letzten Jahre hat sich der Zionismus in der Bukowina außerordentlich stark entwickelt. Diese Tatsache ist vor allem auf die Anwesenheit der Gg. Na hum Soko- 1 o w und M. M. Ussischkin zurückzuführen, deren Reden und Vorträge zur Verbreitung und Vertiefung des zionistischen Gedankens 383

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