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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 377

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 377 (sequence 386)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1306-9054538
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Sitzungen mit Vertretern der verschiedenen jüdischen Körperschaften Polens ab, auf denen die Tagesordnung der vorgeschlagenen Palästinakonferenz diskutiert wurde. Der Vorschlag, der angenommen wurde, ging dahin,, daß jeder Jude, der den Schekel zahle, zum Keren Hajessod beitrüge oder eine spezielle Erklärung seiner Sympathie mit dem Palästinawerk unterzeichne, berechtigt sein solle, sich an den Wahlen zur Konferenz zu beteiligen. Es wurde an 28 Organisationen eine Zirkulareinladung zur Teilnahme an einem Organisationskomitee erlassen. Bisher sind von einigen dieser Organisationen zustimmende Antworten eingegangen. Distriktskonferenzen: Während der Berichtsperiode wurden an acht zentralen Orten Distriktskonferenzen abgehalten, an denen Mitglieder des Zentralkomitees und Delegierte der Provinzgruppen teilnahmen. Die Aufgabe dieser Konferenzen war die Anregung der lokalen Arbeit und sie verliefen sehr erfolgreich. Schekel: Im Jahre 1924 betrug die Zahl der Schekel 34 000, eine sehr ungünstige Ziffer im Vergleiche zum Vorjahr. Diese Tatsache ist in der Hauptsache dem Schekelpreis zuzuschreiben, 1 Zloty, während er im Vorjahr viel niedriger war. Die finanzielle Lage: Der Versuch, jedem Zionisten eine Steuer aufzuerlegen, um auf diese Weise einen lokalen Organisationsfonds zu schaffen, ist nicht geglückt und die finanzielle Lage der Organisation ist daher eine ziemlich schlechte. Das Zentralbüro steht mit 480 Städten in Verbindung. Vom September Î923 bis Mitte Dezember 1924 wurden 3978 Briefe, 23 Rundschreiben und 5846 Drucksachen versandt. In derselben Zeit besuchten Mitglieder des Zentralkomitees sowie Organisatoren und Mitarbeiter des Zentralbüros mehrere 100 Städte. II. Ostgalizien. 1. Organisation. Die Landesorganisation umfaßt 172 Ortsgruppen, welche vom Lokalkomitee geleitet werden. Als Mitglieder der Ortsgruppen und der Organisation gelten alle Schekelzahler, insoweit sie keinem der Sonderverbände „Hitachduth", „Misrachi" angehören. Bis zum XIII. Kongreß zählten auch die „Hitachduth"-Schekelzahler zur Landesorganisation. Nachdem sie sich aber als besondere Partei konsolidiert hatten und innere Reibungen die normale Arbeit störten, wurde auf der Landeskonferenz im November 1923 das Ausscheiden der ,,Hitachduth"-Gruppe aus dem Landesverband beschlossen. Die mehrmals von uns unternommenen Versuche, mit den Sonderverbänden eine Arbeitsgemeinschaft für die gemeinsamen zionistischen, besonders palästinensischen, Aufgaben zu schaffen, scheiterte am Widerstande der Sonderverbände. Es wurden daher bloß gemeinsame Kommissionen für ,,Keren Kajemeth", ,,Keren Hajessod", „Palästina-Kommission", ,,Waad Ezra la chaluzim w'Olim" begründet. Dem im Dezember 1924 gewählten Zentralkomitee, der „Exekutive", gehören an: Sejmdeputierter Dr. Leon Reich (Präses), Dr. Maj er Gayer, Ing. Naftali Landau, Dr. Emil Schmorak (Vizepräsidenten), Dr. Max Leser (Sekretär), Dr. Alles Wolf, Moses Fischer, Sejmdep. Moses Frostig, Dr. Henryk Graff, Red. Henryk, Hescheles, Frau Dina Karl, Feiwel Lauterbach, Dr. Maurycy 377

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