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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 322

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 322 (sequence 331)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1251-9054483
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men an den Ausgaben Ihrer Schulen. So beteiligt sich Hedera mit 85 %, Gedera mit 75 °/o, Rischon le Zion, Nés Ziona und Kfar Saba mit 55—58 °/o an den Schulausgaben. Sogar Ben Schemen beteiligt sich mit 50 °/o an den Ausgaben ihrer Schule. Im Budget 5685 wurde die Summe der Einnahmen aus den Schulgeldern der Kategorie A mit £ 12 000 festgesetzt (außer den Beträgen, die wir von der Stadtverwaltung Tel-Awiw, von der Gemeinde Jaffa und vom Waisenkomitee bekommen). Wie aber vorauszusehen ist, wird die erwähnte Summe nicht voll einlaufen. Auf diese Weise stehen wir in diesem Jahre vor einem Defizit von £ 5000. Die Beteiligung, der Regierung. Ebenso wie in den früheren Jahren war auch in diesem Jahre die Subvention der Regierung für unsere Schulen sehr gering: £ 2327,50 (5683: £ 2517). So lange die Regierung unsere Schulen als Privatschulen ansieht, kann von ihr keine nennenswerte Erhöhung ihrer Subvention erwartet werden. Alle unsere diesbezüglichen Bemühungen waren vergeblich. Sie befaßt sich aber jetzt mit einer Neuordnung des Erziehungswesens im Lande, und wir haben Grund zu hoffen, daß sie grundlegende Aenderungen vornehmen wird, durch welche die Privilegien unserer Anstalten denen der Araber gleichgestellt werden. E. Die Kolonien der PICA. Die Erziehungsanstalten in den - PIGA-Kolonien bekommen eine gewisse Subvention von der PICA selbst und deshalb subventionieren wir sie nicht aus den Geldern der Zionistischen Organisation. Jede Kolonie ist verpflichtet, sich den fehlenden Betrag für das Budget ihrer Schule selbst zu ergänzen. Diese Subvention der PICA wird von Jahr zu Jahr kleiner. Im Jahre 5683 betrug sie £ 9516, 5684 £ 8346 und 5685 £ 6610; in gleichem. Maße erhöhte sich die Beteiligung dieser Kolonien an den Ausgaben ihrer Schulen. In einigen armen Kolonien ward in den letzten Jahren die erforderliche Beteiligung zu einer schweren Last, und wir mußten Beschränkungen vornehmen. * Die komplizierte Lage, in der sich das Erziehungswesen in den letzten Jahren befand und besonders die Ereignisse im letzten Jahre, haben zum Bewußtsein gebracht, daß grundlegende Aenderungen in der Organisierung des Erziehungswesens vorgenommen werden müssen. Jetzt ist es klar, daß der anormalen Lage, in der das Erziehungswesen keinen Herren hat, der den Lehrern gegenüber für ihr volles Gehalt verantwortlich ist, ein Ende gemacht werden muß. Die Zionistische Exekutive kann nur für den Betrag garantieren, den der Kongreß für das Erziehungswesen bewilligt. Dieser Betrag beträgt bloß 64—65 % vom Gesamtbudget des Erziehungsdepartements; für die übriggebliebenen 35—36 °/o, die sich aus anderen Quellen decken, gab es niemand, der den Lehrern gegenüber verantwortlich gewesen wäre. Deshalb waren die Lehrer nie sicher, daß sie ihr volles Gehalt ausbezahlt bekommein werden. Und tatsächlich waren sie es, die die Defizite der vergangenen Jahre auf ihren Schultern trugen, was zu vielen Störungen in der Er- 322

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