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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 313

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 313 (sequence 322)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1242-9054474
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meisten Schulen in den Städten Jerusalem, Safed, Tiberias usw. sind noch in Mietswohnungen untergebracht, die keineswegs ihrer Bestimmung •■entsprechen und wir zahlen dafür bedeutende Summen jährlich als Miete. C. Organisierung der Arbeit und deren Weiterführung. Die Organisierung der Erziehungsarbeit in den zwei Berichtsjahren stieß auf gewaltige Schwierigkeitten, infolge der durch Kongreß und Aktionskomitee von Jahr zu Jahr vorgenommenen Budgetreduktionen. Das Jahr 5684. Nach der großen Reduktion unseres Budgets im Jahre 5683 (von £ 100,000 in 5682 auf £ 70,000), die damals die äußersten Einschränkungen in unserer Arbeit zur Folge hatte, verkürzte der XIII. Kongreß das Erziehungsbudget von 5684 um weitere £ 10,000 und beschränkte es auf £ 60,000. In Wirklichkeit war hier eine viel größere Reduzierung im Vergleich mit dem Budget 5683 zu konstatieren, denn in diesem Jahre beteiligten sich die Lehrer mit £ 5000 am Erziehungsbudget und andererseits stiegen die Gehaltsbeträge der Lehrer um eine Summe von insgesamt zirka £ 2000 infolge eines Gehaltsaufstieges mancher Lehrer auf Grund ihrer Arbeitsjahre. Dadurch ergab sich eine Differenz von £ 17,000 gegenüber 5683. Nach eingehenden Verhandlungen hat sich die Lehrerorganisation bereit erklärt, sich auch in diesem Jahre mit £ 5600 zu beteiligen und der Vaad Leumi versprach £ 2000 vom Jischuv aufzubringen. (Dieses Versprechen wurde nicht erfüllt.) Für die weiteren £ 10,000 fanden wir keine Quelle und es blieb uns nichts anderes übrig, als die Kürzungen und Einschränkungen, mit denen wir 5682 begonnen hätten, fortzusetzen. So waren wir zu unserem Bedauern gezwungen, die beiden Schulen und den Kindergarten in Damaskus, für deren Bestand wir in den letzten Jahren gekämpft haben, um nicht unsere Erziehungstätigkeit in dieser wichtigen Gemeinde zu unterbrechen, zu schließen. Auch in Jerusalem haben wir eine der sechs Mädchenschulen, die fünf Klassen hatte, geschlossen und die meisten der Schülerinnen in unsere anderen Schulen überführt. Auch bemühten wir uns durch verschiedene Kombinationen, die auch zum Nachteil für die Arbeit waren, die Aufnahmefähigkeit der bestehenden Anstalten ohne Erhöhung unserer Ausgaben zu vergrößern, um wenigstens teilweise den Anforderungen des sich mehrenden Jischuv entsprechen zu können. Auf diese Weise haben wir in vielen Fällen die Schülerzahl in den Klassen aufs Maximum und manchmal noch darüber hinaus, erhöht. Aber eine Verringerung der Ausgaben konnten wir hier nicht erreichen. Außerdem war es auch unmöglich, die neuen Siedlungspunkte gänzlich ohne Schulen zu lassen. Wir waren trotz der finanziellen Notlage gezwungen, einen Lehrer nach Kfar Saba zu entsenden und die Unterstützung der Schulen in den Emek-Siedlungen zu erhöhen. In der Hauptsache waren Einschränkungen das Los der Kindergärten einerseits und der unterstützten Anstalten andererseits. Trotzdem wir die große Bedeutung der Kindergärten für unsere Erziehungsarbeit anerkennen, mußten wir die Zahl der Kindergärtnerinnen in unseren Anstalten um acht verringern, d. h. 11 °/o der früheren Anzahl. Wir kürzten die Unterstützung des Gymnasiums Herzliah in Tel-Awiw um 313

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