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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 299

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 299 (sequence 308)
Language
German
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des Departements für landwirtschaftliche Kolonisation über und entwickeln sich gut. Man kann mit Freude konstatieren, daß fast alle vom Arbeitsdepartement für diese Zwecke gegebenen Anleihen pünktlich bezahlt wurden. Im Laufe des Jahres 5684/85 gab das Departement an Arbeiterinnen folgende Anleihen: Der Arbeiterinnenkwuzah in Kfar Tabor .....£ 239 Einer Baumschulenkwuzah aus 1.2—15 Mitgliedern für eine Baracke in Jerusalem..........„100 Einer Kwuzah von Chaluzoth in Petach Tikwah für den Kauf einer Baracke...........„30 Einer Mädchenkwuzah in Chederah ...... „125 Einer Kwuzah von Fußbodenarbeiterinnen in Tel-Awiw . „ 25 Einer Mädchenkwuzah des Hapoel hamisrachi in Petach Tikwah ...............„150 Einer Mädchenkwuzah zur Erlernung von Zweigen des Baugewerbes in Tel-Awiw ......... „100 Dem Gdud ha Avoda zur Beschäftigung von Arbeiterinnen bei der Bearbeitung kleiner Steine zu Schmuckzwecken „ 150 Summa: £ 919 Man muß zugestehen, daß im Verhältnis zur Vergrößerung der Einwanderung und zur Bedeutung der Frau in ihr diese Tätigkeit in diesem Augenblicke ganz und gar nicht als ausreichend angesehen werden kann. Ein großer Teil der Mädchen, besonders die Töchter der neu eingewanderten Familien bleibt in der städtischen Arbeit und arbeitet bei Handwerkern und in Fabriken zu sehr niedrigem Lohn. Eine derartige wirtschaftliche Existenz, besonders in der Stadt, kann vom gesellschaftlichen Standpunkt des Jischuws aus nicht als gesund angesehen werden und kann zu Ergebnissen führen, die die Arbeiterinnen von. der ihr auferlegten chaluzischen Pflicht entfremdet, die sie beim Aufbau des Landes zu leisten hat. Die richtigste Konsequenz darauswäre: Erweiterung der Tätigkeit des Arbeitsdepartements im bezug auf die ersten Maßnahmen zur Unterbringung einer größeren Zahl von Mädchen in die Hauswirtschaft und die Landwirtschaft durch Kwuzoth und Mädchenwirtschaften in den Kolonien. Aber die Beschränktheit des Etats des Departements ermöglichte ihm nicht die Erfüllung dieser Pflicht gegenüber dieser positiven Forderung, wenigstens nicht im erforderlichen Maße. Im Jahre 5686 muß diese Tätigkeit unter die wichtigsten Arbeiten gerechnet werden. VII. Kulturkommission. Der XIII. Kongreß bewilligte als Beteiligung an den Arbeiten der Kulturkommission der Arbeiterschaft im Jahre 5684 einen Jahresetat von £E 4800. Die Kulturkommission führte ihre Arbeiten mit Hilfe dieses . Etatpostens mit großer Schwierigkeit durch, denn ihre Arbeit, verbreitert sich mit der Vergrößerung der Einwanderung arbeitender Elemente. Die Kulturkommission befindet sich in einem Zustande, in dem sie die zahlreichen Forderungen zur Erfüllung der elementarsten: kulturellen Bedürfnisse der Arbeiterschaft im Lande nicht erfüllen 299>

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