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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 286

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 286 (sequence 295)
Language
German
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IRI
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seitigkeii von misrachistischen Arbeitern für öffentliche Arbeiten, Bau und Industrie", registriert wurde. „Merk as baale hamelacha" (Handwerkerverband). Nach der Krisenzeit, die 5683 und im Anfang 5684 auch bei den Handwerkern bestand, kam im Jahre 5685 eine gründliche Aenderung zum Besseren. Trotz der Einwanderung, die Hunderte von Einwanderern ins Land brachte, fehlte es in der ganzen Zeit niemals an Arbeit. Der Zustand des Handwerks ist augenblicklich ein guter und die Zahl der Handwerker wächst beständig. Aber trotz der Zunahme der Handwerker hat die organisatorische Tätigkeit des Merkas baale hamelacha keine wichtigen Fortschritte gemacht. Im Jahre 5684 zählte der Ver- „ band 444 Mitglieder in 33 Branchen. Die Tätigkeit des Verbandes beschränkte sich auf Jaffa und Tel-Awiw. In der Zeit der Krise in der Bauarbeit, im Winter 5684, wurde durch den Merkas eine technische Abteilung eröffnet, die sich mit der Uebernahme von Bauarbeiten für ihre Mitglieder, die Bauhandwerker waren, beschäftigte. Diese Abteilung bestand einige Monate und wurde geschlossen, als sich die Bauarbeiten in Tel-Awiw vermehrten. Handwerkerbank. Im Gegensatz zur Schwäche der organisatorischen Arbeit der Merkas baale hamelacha ist die Gründung der Handwerkerbank zu verzeichnen. Das Umlaufskapital der Bank beträgt augenblicklich £E 6000. Hieran beteiligte sich die Zionistische Organisation mit £E 2000. Als eine der Tätigkeiten der Handwerkerbank, nämlich die Erleichterung der materiellen Lage der Handwerker auf dem Gebiete der Tischlerei, ist die Eröffnung eines Möbelmagazins zu verzeichnen. Die Leitung dieses Magazins gibt den Handwerkern bis zum Verkauf ihrer Möbel einen Vorschuß von 50 °/o. Kulturarbeit. Tätigkeit der Kulturabteilung (VVaadath hatarbuth) der allgemeinen Arbeiterorganisation: Neben der wirtschaftlichen und organisatorischen Arbeit der Arbeiterschaft nimmt die Kulturarbeit eine wichtige Stelle ein, die bezweckt, dem Arbeiter in allen Punkten des Landes die Erlernung der Sprache und eine umfassende Befriedigung seiner Kulturbedürfnisse zu ermöglichen. Im Anfang des Jahres 5685 zählte die Kulturabteilung 2000 Schüler in ihren Abendkursen. Zur Verfügung der Abteilung steht eine Zentralbibliothek mit 4000 Bänden und mit Filialen in verschiedenen Ortschaften, sowie eine Wanderbibliothek und Lesezimmer. Die Kulturabteilung sorgt auch für die Erziehung der Kinder der Arbeiter in den verschiedenen Siedlungen. Im Jahre 5683 befanden sich unter ihrer Leitung 17 Erziehungszentren, Schulen und Kindergärten mit 145 Kindern und im Jahre 5685 zählte die Abteilung 26 Erziehungszentren mit 500 Kindern. Als Zentraltätigkeit auf erzieherischem Gebiet für das Jahr 5686 hat sich die Kulturabteilung zur Aufgabe gemacht, im Emek eine zentrale Schule für die Arbeiterkinder von 12—15 Jahren zu errichten, zwecks Vervollständigung der allgemeinen Kenntnisse der Kinder. Die Kulturabteilung beschäftigt sich auch mit der Herausgabe von Büchern. Die Abteilung organisierte wissenschaftliche Fachkurse und Vorträge durch Wanderredner an allen Arbeitsplätzen. 286

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