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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 276

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 276 (sequence 285)
Language
German
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IRI
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unnötige Kosten verursachte, der vielfach nicht einmal das Reisegeld nach Palästina besitzt. Ferner verlangt der Immigrationsbeamte, daß das Amt die Garantie für die Rückkehr von Touristen übernimmt und daß bemittelte Personen den gesamten von ihnen angegebenen Betrag überweisen. Eine wichtige Konzession wurde neuerdings für gelernte Handwerker mit .mindestens £ 250 gemacht, die nunmehr auf Grund dieser Summe ein Visum erhalten können. Mit dem Anwachsen der Emigration wuchs die Notwendigkeit, auf alle mit der Einwanderung nach Palästina und den dortigen wirtschaftlichen Verhältnissen sich beziehende Fragen Informationen zu erteilen. Das Palästina-Amt gibt ein Informationsbulletin, „Die Erez Israel-Zeitung" heraus, das Artikel und Nachrichten über alle mit der Einwanderung zusammenhängende Fragen enthält. Das Amt steht mit 3 Schiffahrtsgesellschaften in Verbindung und benutzt seinen Einfluß, um Erleichterung für die Auswanderer zu erhalten. Nach langer Korrespondenz übernahm das Amt die Agentur der ,,Servicil Maritime Roman" in Polen. Infolgedessen konnte das Amt den „Lloyd Triestino", der bis dahin die einzige für Emigranten in Betracht kommende Schiffahrtslinie war, zur Reduktion seiner Fahrpreise bewegen. Seit Anfang 1924 fahren die Schiffe der SMR. auf Wunsch des Warschauer Amtes alle drei Wochen. Dank den Bemühungen des Amtes begann auch die Fabre-Linie einmal monatlich von Konstanza nach Palästina Dampfer fahren zu lassen, die große Erleichterungen gewähren. Im Vergleiche mit den Verhältnissen und Schwierigkeiten vor zwei Jahren, wo die Auswanderer Wochen an Bord und in der Quarantäne verbringen mußten, ist es ein großer Fortschritt, daß jetzt die Reise von Warschau nach Jaffa in sieben Tagen zurückgelegt werden kann. Das Amt hat auch viel getan, um die Bedingungen für den Gütertransport zu verbessern, bei dem die Auswanderer bis zum Anfang dieses Jahres den Privatgesellschaften auf Gnade und Ungnade überantwortet waren. Dank den Abmachungen mit den rumänischen Schiffahrtsagenturen konnten vernünftige Preise für den Güter- und Gepäckt r an sport erzielt werden, die früher über Hamburg und Danzig gesandt werden mußten. Das Amt eröffnete eine besondere Transportabteilung, deren niedrige Preise die Transportpreise um rund 50 °/o zu senken vermochten. Schließlich wurde die Bildung einer neuen Transportgesellschaft „Sidon" beschlossen, als Agent der Transportabteilung. In der zweiten Hälfte des Jahres 1924 wurde ein Komitee für berufliche Vorbereitung von Chaluzim durch das Palästina-Amt eingesetzt, um diese Arbeit in den Bereich des Amtes zu ziehen und Beziehungen mit den Hechaluz und anderen Hachscharah- Organisationen herzustellen. Das Amt hat für diesen Zweck einen ihm von verschiedenen Seiten zugeflossenen Betrag vttn 2500 $ zur Verfügung gestellt, von denen 2000 $ dem Hechaluz für seine Hachscharah-Institutionen und seine Kwuzoth (Soldani, Grabow, Suvalk, Lukov, Reigurd, Klessuvo usw.), 400 $ der Schmiedewerkstätte des Misrachi in Warschau und 100 $ der Farm des Haschomer Hazair in Kluschim gegeben Avurdem Ein ähnlicher Betrag wurde auch für das nächste halbe Jahr verteilt. 276

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