Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIV (1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 275 (sequence 284)
- Language
- German
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Berufe der Auswanderer aus Polen 1 9 23, 1 9 24 und in den ersten vier Monaten 1 9 25. Beruf 1923 1924 1925 Summe 101 488 395 984 10 — 104 114 , 53 245 . 158 456 Schmiede ... 65 190 . 44 299 ' 72 336 210 618 Kaufleute 15 1 240 1 252 2 507 Freie Berufe 31 —■ 123 154- Verschiedene Berufe 157 906 709 1 772 Ungelernte Arbeiter . 635 4582 3160 8 377 Studenten ' —. 126 126 Fabrikanten — —. 23 23 Weber — 46 46 Verteilung der Emigranten nac ti d e m G e s c h 1 echt. 1923 1924 1925 Summe Männer 411 3 500 3419 7 330 Frauen 469 2 536 1976 4 981 Kinder . 259 1 951 1 033 3 243 Verteilung nach Kate g o r i e n. Kategorie 1923 1924 . 1925 Summe A, Touristen 49 1 190 585 1 824 B. Bemittelte Personen 64 3 876 2157 6 097 D. Direkte Erlaubnis von Palästina . . 515 1 301 1099 2 915 E. Zertifikate 474 1 620 1 100 3194 G. Rückwanderer 31 — 17 48 F. Religionspersonen 6 — 17 23 Das Palästina-Amt steht mit den zuständigen Abteilungen der polnischen Regierung, besonders mit den Auswanderungsbüros des Arbeitsministeriums in Verbindung. Die Regierungsbehörden stehen der Arbeit des Amtes günstig gegenüber und gewähren ihr jede erforderliche Hilfe. Im Sommer 1924 wurde eine Verordnung erlassen, die für jeden Auslandspaß eine Gebühr von 500 Zloty vorschrieb, aber auf Intervention des Palästina-Amtes stimmte die Regierung der Ausgabe von Gratispässen an Emigraten zu, falls sie eine Bescheinigung des Palästina-Amtes beibrächten. Allein von Januar bis April dieses Jahres wurden 3484 derartige Pässe ausgegeben. Ferner wurden auf Antrag des Palästina-Amts in den Eisenbahnzügen spezielle Wagen für die Emigranten zur Verfügung gestellt- und ihnen in bezug auf Fahrschein, Gepäcktransport usw. jede Erleichterung gewährt. Eine der größten Erschwerungen für die Emigration ist die durch den Immigrationsbeamten der Palästinaregier xing ausgeübte Kontrolle. Trotz der wiederholten Versprechen auf Erleichterung und auf Erlaß neuer Verordnungen zwecks Vergrößerung des Umfangs der Eimvanderung nach Palästina blieben alle früheren Beschränkungen in Kraft. Der Immigrationsbeamte kam im Juni 1924 nach Warschau. Er kontrolliert zweimal wöchentlich im Palästina-Amt die Visen und besteht darauf, daß die Bewerber um ein Visum ihre gesamten Familienangehörigen nach Warschau zur Inspektion mitbringen. Erst nach einer Intervention des Palästina-Amtes wurden Kinder unter 10 Jahren von dieser Inspektion ausgenommen, die dem Auswanderer 18* 275