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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 269

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 269 (sequence 278)
Language
German
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IRI
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hohen Ausgaben des Amtes hat es 57 mittellose Ghaluzim kostenlos befördert. 2. Emigrantenassistenz und Unterstützung. Obwohl das Amt keinen speziellen Fonds für Unterstützung besitzt, ist es gelungen, das Comitato Italiano di Assistenza agli Emigranti Ebrei dafür zu gewinnen, und dieses hat eine Anzahl von Emigranten unterstützt. Ein jeder Emigrant kann außer Wohnung auch koschere Speisen erhalten. Im Jahre 1923 wurden 2185 Speiserationen und im Jahre 1924 3661 Speiserationen verabreicht. Das Amt hat einen Arzt bestellt, der kostenlos die Emigranten, die ärztliche Hilfe benötigen, behandelt. Jedem Emigranten werden die erforderlichen Informationen über Reisemodalitäten erteilt. Das Amt unterhält eine große Korrespondenz mit den Palästinafahrern und Palästinaämtern über die verschiedenen Einschiffungsmöglichkeiten und Modalitäten der Verschaffung von Visa. 3. Konsular-Assistenz. Dank der guten Beziehungen, die zwischen dem Amt und den verschiedenen Konsulaten bestehen, war es in der Lage, den Emigranten bei Beschaffung und Regulierung der Pässe erfolgreich beizustehen. Die Anzahl der Interventionen betrug: 19 2 3 19 2 4 Beim österreichischen Konsulate 203 116 ,, deutschen „ 104 56 ,, tschechoslov. „ 151 83 „ polnischen „ 214 123 ,, ägyptischen ,, — III Man muß hier die Zuvorkommenheit und Korrektheit des polnischen Generalkonsulates hervorheben. Dasselbe hat nicht ganz ordnungsmäßige Pässe reguliert, und in Spezialfällen (21) sogar die Konsulargebühr, welche Lire 150.— pro Person ausmacht, nicht eingehoben. Es ist gelungen, die irreguläre Fahrt von Emigranten, die mit persischen Visas versehen waren, zu hindern, und das Amt ist mit allen zu Gebote stehenden Mitteln sehr darauf bedacht gewesen, die Fahrt von Emigranten mit falschen Pässen und Visas hintanzuhalten. Es ist uns in vielen Fällen gelungen, die unglücklichen Opfer der Emigranten-Ausbeuter nach ihrem Ursprungslande zurückzuschicken. In einigen Fällen konnte man die Angelegenheit regeln und den Emigranten reguläre Visa verschaffen. 4. Beziehungen zu den italienischen Staatsbehörden. Bekanntlich gibt es in Italien ein General-Kommissariat für die Emigration, das mittels eigener Organe alle sozialen Vorkehrungen und jede staatliche Assistenz, die das italienische Emigrationsgesetz vorsieht, den Emigranten gewährt. Der Emigrantenschutz Avird laut Gesetz nicht nur dem italienischen, sondern einem jeden Emigranten zuteil, der sich in einem italienischen Hafen einschifft. Obwohl das Gesetz über die Emigration die Länder des Mittelmeerbeckens nicht einschließt, so erstreckt das Kommissariat im Rahmen des Gesetzes seine Assistenz dennoch auch auf die Emigranten nach Palästina. Durch Vermittlung des ,,Comitato Italiano di Assistenza agli Emigranti Ebrei" 269

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