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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 268

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 268 (sequence 277)
Language
German
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Berufszweige der Emigranten : Im Jahre 1923 Im Jahre 1924 Im Jahre 1925 Hausfrauen...... 350 919 467 320 461 285 Studenten und Studentinnen 202 388 260 230 403 186 180 339 195 160 331 134 Freie Berufe..... 228 573 284 Kaufleute ....... 400 862 611 34 35 47 — 3 — Summa 2104 4314 2469 Auch hat das Amt die verstärkte Wanderung von Kleinindustriellen und Kaufleuten wahrgenommen und die Umwandlung der früher rein proletarischen Emigration, in eine solche, in der bürgerliche Elemente vorherrschen, feststellen können. Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß die jüdische Emigration aus Polen, trotz der Einschiffungsmöglichkeit in anderen Häfen, in starkem Maße unseren Hafen in Anspruch genommen hat, so daß die polnische jüdische Emigration fast 50% aller Auswanderer, welche sich unseres Amtes bedient haben, ausmacht. 1. Transport der Emigranten und deren Gepäck. Die von den verschiedenen Palästina-Aemtern abgefertigten Emigranten kommen an 2 Bahnhöfen in Triest an, und man muß für einen fast gleichzeitigen Doppeldienst an beiden Bahnhöfen sorgen. Gleich nach Ankunft werden die Emigranten einer ärztlichen Untersuchung unterzogen. Dann müssen die Listen für die Hafen-Sanitäts-Behörden, für die Polizei-Behörde und für das Emigrations-Inspektorat fertiggestellt werden. Nach Erledigung dieser Formalitäten geht die Bagage-Abteilung daran, das Kleingepäck wie auch das Großgepäck, welches mit der Bahn angelangt ist, aufs Schiff zu bringen. Das Personal dieser Abteilung hat sich so gut eingearbeitet, daß bis jetzt kein einziger Fall von Reklamationen vorgekommen ist. Das Amt hat auch den Versand von Gepäcken, die nicht rechtzeitig angelangt waren, mittels lokaler Spediteure übernommen, und auf diese Weise den Emigranten das Verbleiben in Triest erspart. Vor der Abreise erhalten die Emigranten die Fahrkarten, die das Amt unterdessen beim Lloyd gegen die Voucher eingetauscht hat. Alle Emigranten werden vom Amte in eine besondere Kartothek registriert. An Bord werden die Emigranten einer neuerlichen ärztlichen Untersuchung durch das Hafen-Sanitätsamt unterzogen. Das Amt besorgt die Ausreiseerlaubnis bei der Polizeibehörde. Nur derjenige, der dem beigewohnt hat, und die Dringlichkeit und Eile solcher Operationen kennt, die in einer kurzen Spanne Zeit gemacht werden müssen, wird begreifen, welche fieberhafte Arbeit das Amt in den Tagen der Einschiffung zu leisten hat. Ein Minimaltarif ist für den Emigrantentransport festgesetzt, der ein kleines Defizit verursacht hat. Trotz der 268

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