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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 11

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 11 (sequence 20)
Language
German
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IRI
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lichen Arbeiten. Unter den von dieser Organisation für die Regierung ausgeführten Arbeiten befindet sich die Straße Tiberias—Zemach und andere Straßen in Galiläa zu einem Gesamtpreis von £ 150000. Ferner der Bau einer Eisenbahn für die Truppen in Sarafend sowie einer Zweiglinie von Ras el Ain zu dem jüdischen Dorf Petach Tikwah, endlich der Bau von Baracken in Djenin und eines Regierungsgebäudes in Ramleh. Der Gesamtwert dieser von der Regierung und von der Armee gegebenen Aufträge 'betrug bis Ende Î922 etwa £ 200 000." 7. Die Zionistische Organisation unterbreitete der Mandatskommission ebenfallls ein Memorandum, und zwar durch den Generalsekretär des Völkerbundes. Dieses Memorandum, das auf hebräisch, englisch und französisch eingereicht wurde, enthielt einen umfassenden Bericht über die jüdische Tätigkeit in Palästina seit Kriegsschluß. Es schloß mit den Worten: „Die Zionistische Organisation glaubt, daß die Zeit noch nicht gekommen ist, wo ein gewisses schnelles Tempo des Fortschritts vernünftigerweise erwartet werden kann. Alles, was sie verlangt, ist, daß, wenn die Lage sich entwickelt und ihre Arbeit Früchte zu tragen beginnt, ihr die Freiheit gegeben wird, weiterhin bis zum vollen Ausmaß ihrer Mittel den ökonomischen Wiederaufbau Palästinas und die Errichtung des jüdischen Nationalheims durchzuführen." . 8. Dieses Memorandum wurde auf dem Wege übermittelt, der als der richtige erschien, aber die richtigen Formalitäten, die bei solchen Dokumenten anzuwenden sind, sind nicht ganz klar und die Kommission fand es deshalb aus technischen Gründen unmöglich, von diesem Dokument offiziell Kenntnis zu nehmen. Immerhin wurde das Memorandum den verschiedenen Kommissionsmitgliedern übergeben. Es besteht kein Grund, daran zu zweifeln, daß es sorgfältig gelesen wurde, und die Einzelheiten der Diskussion über Palästina zeigen, daß, mindestens bei einem Punkt, es im Laufe der Verhandlungen zitiert wurde. Es wurde an der zuständigen Stelle genau untersucht, welcher Weg eingeschlagen werden muß, damit gesichert werde, daß ähnliche Memoranden, die der Kommission bei zukünftigen Sitzungen unterbreitet werden sollen, zur offiziellen Kenntnis gelangen. •9. Es wurde ebenfalls ein Memorandum namens des ,,E x e k u t i v - Komitees des palästinensisc h-a rabischen Kongress es" unterbreitet. Das Memorandum hatte die Form eines „Berichts über den Staat Palästina", aber es war in Wirklichkeit eine Petition, die in der Hauptsache eine Aufzählung von Beschwerden enthielt. Darin unterschied es sich von dem zionistischen Memorandum, das in der Hauptsache Tatsachen zusammenstellt. Die arabische Petition wurde nach Genf durch die britische Regierung gesandt und zwar mit einem Begleitbrief, in dem es hieß „diesen Bericht erhielt S. M. Oberkommissar in Jerusalem zur Weitergabe an den Völkerbund, aber es soll betont werden, daß S. M. Regierung für seinen Inhalt in keiner Weise verantwortlich ist". Von diesem Dokument wurde offiziell Kenntnis genommen, weil es in der Art einer Petition gehalten war, die von einer Gruppe von Einwohnern eines Mandatslandes eingereicht worden war und weil es durch die Vermittlung der Mandatsmacht eingereicht wurde. 10. Der Sprecher der Mandatsmacht von der Mandatskommission war der Oberkommissar von Palästina, Sir Herbert Samuel. Der vollständige Text seiner Reden von der Kommission und der 4 11

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