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Das jüdische Blatt · 1914-07-17 · 29 (17.7.1914) · p. Seite 12

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Journal
Das jüdische Blatt
Volume
V (1914)
Issue
29 (17.7.1914)
Date
1914-07-17
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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12 Das jüdische Statt. Nr. 29 Hlätsek-Kcke. Sendungen für diese Rubrik nur an Dr. Bloch-Barr erbeten. - 1. UistterrKarteriratsel. Von Suzanne u. Robert Geismar, Romansweiler. Wann hat diese Dame Geburtstag? 2. Zahtearatset. Von Alice u. Pyoune Harburgcr, Buchsweiler. 1 2 3 4 5 2 6 Stadt im Unter-Elsaß. — 2 1 7 8 5 Hohepriester. — 3 4 7 9 2 Mädchenname. — 4 0 11 Richter. — 5 2 5 12 11 3 Stadt in Frankreich. — 2 2 0 Fisch. — 6 1 0 2 5 13 Deutscher Dichter. — Erste Reihe Anfangsbuchstaben der Wörter. 2. ZahlerrriLtsel. 1234256783 Jüdischer Schriftsteller. — 2 3 9 10 11 3 Alpenblume. — 3 2 12 13 14 11 4 3 2 9 11 15 König von Babel. — 4 11 1 11 6 14 1 3 6 Stadt in Palästina. — 2 1 1 11 13 6 Schlachtenort aus dem Makkabäerkrieg. — 5 2 10 15 8 11 Österreichischer Fluß. — 6 11 5 1 11 3 11 8 6 13 15 Assyrischer Feldherr. 7 8 10 7 Fluß in Amerika. — 8 11 12 11 14 13 14 Prophet. — 3 2 5 6 7 3 Englischer Held. — Anfangsbuchstaben — erstes Wort. 3. Zahlerrriitjel. 1 2 3 2 4 5 6 Berühmter jüd. Gesetzgeber. — 2 7 8 9 2 10 Fluß in Deutschland. — 3 2 10 6 11 7 2 8 Griechischer Held. — 2 7 2 6 8 6 10 Bibl. Name. — 421 612324 Jüdischer König. — 6 11 5 13 6 Jüd. Märtyrer. — Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter ergeben das erste Wort. RatseUösmrgen aus Uv. 27. 1. Onifel, Vamm, Nhr, 2and ((*lttl). 2. Daniel, Absalom, Noemi, Ikaros, Engel, Lea. Richtige Ratsellösuugeu: Ein Rätsel: Simon Wertheimer, Quintaner, Straßburg i. E. — Rene Hirsche!, Markirch. — Frl. Berthe Goetschel, Luzern. Zwei Rätsel: Gaston Haas, Quartaner, u. Pierre Haas, Quintanen, Straßburg i. E. — Alfred, Lucien u. Irene Kir'ch, Rappoltsweiler. — Georg Dreyfus, Obertertianer in spo, u. Robert Dreyfus, Schlettstadt. - Robert Weil, Altkirch. — Cäcilia und Leopold Lehmann, Dauendorf. — Germaine u. Clarissa Leoy, höh. Mädchenschule, Wasselnheim. — Robert u. Suzanne Geismar, Romansweiler. — Marcel u. Poonne Weil!, Mackenheim. — Celina, Tochter v. Jules Nordmaun, Colmar, Rordstr. 9. — Clementine Wollenreich, Fürth. Geschäftliche Mitteilungen. Zum 13. Jahrestag der Erbohrung der König-Ludwig-Quelle in Fürth i. B. (am 4. Juli 1901 erbohrt). Von Medizinalrat Dr. Spaet. Wer noch vor wenigen Jahren die frühere „Kanalstraße" passierte, hätte wohl nicht daran gedacht, daß auf diesem ganz vernachlässigten Stadtgebiete in so kurzer Zeit ein Kuretablissement sich entwickeln würde, das mit Recht in seinen Einrichtungen altbewährten Heilbädern sich an die Seite stellen darf. Dieser Besitz der König-Ludwig-Quelle bietet natürlich den Bewohnern Nürnbergs und Fürths außerordentliche Vorteile und Annehmlichkeiten. Indes, auch sonst bietet ein Bad in unmittelbarer Nähe zweier größerer Städte unverkennbare Vorzüge. Zwar wird eine große Anzahl von Kurbedürftigen aus größeren Städten, wenn sie schon einmal einen auswärtigen Kurort aufsuchen müssen, der Abwechslung halber einen ländlich gelegenen wählen, andererseits aber werden Kurbedürftige, welche durch die Berufstätigkeit das ganze Jahr über an das Landleben gefesselt sind, nicht ungern ein Bad besuchen, das infolge seiner Lage es ermöglicht, auch an den Annehmlichkeiten der Großstadt, wie Konzerten, Theatern, Kunstausstellungen usw., Anteil zu nehmen. Einen ganz besonderen Anziehungspunkt bildet nun hier beim König-Ludwig-Bade die unmittelbare Nähe der Stadt Nürnberg, die von Fremden wegen ihrer altertümlichen architektonischen Reize und Kunstschätze von jeher außerordentlich besucht wird. Dazu fehlt es in Fürth, Nürnberg und Umgebung keineswegs an landschaftlich schönen Plätzen, die während der wärmeren Jahreszeit den Aufenthalt im Freien angenehm machen. Sehr große Vorteile bietet ferner ein Bad zwischen zwei größeren Städten, wenn irgendwelche Krankheitszustände eine Trink- und Badekur während der kälteren Jahreszeit notwendig machen. Ländlich gelegene Badeorte sind natürlich nicht in der Lage, einen Winterbetrieb aufrecht zu erhalten, Badegästen könnte dort weder der erforderliche Komfort noch die wünschenswerten Zerstreuungen geboten werden, während eine Großstadt auch in der kälteren Jahreszeit einen angenehmen Aufenthalt zu sichern vermag. Die Erfolge, die mit der König-Ludwig-Quelle, einer kohlensäurehaltigen, erdigsulfa tischen Kochsalzquelle erzielt werden, sind in der Tat äußerst günstige; so bewährt sich ihr Ruf immer mehr hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Verdauungsorgane, die so außerordentlich lästige Darmtätigkeit wird in nachhaltigster Weise beseitigt und die Verdauung vollkommen geregelt, ferner erweist sich das Heilwasser als sehr günstig bei Behandlung leichter und mittlerer Fälle von Zuckerkrankheit, bei denen nach mehrwöchentlichem Gebrauch einer Trink- und Badekur der Harnzucker ganz merklich zurückgeht, in leichteren Fällen sogar völlig verschwindet, ebenso günstige Erfolge werden erzielt bei Störungen der Ausscheidung der Galle, so daß durch die alljährliche Benützung der Trinkkur auch der Bildung von Gallen st ein entgegengewirkt wird. Recht beliebt, weil von schönen Erfolgen begleitet, ist endlich die Trink- und Badekur, besonders der Gebrauch von Moorbädern, bei Frauenkrankheiten, bei Gicht und Rheumatismusleiden, sowie der Gebrauch der natürlichkohlensauren Thermalbäder bei Herzkrankheiten und verschiedenen Nervenleiden. Dazu kommt dem Kurgebrauche noch sehr zustatten, daß die frühere „Kanalstraße", jetzt „K u r g a r t e n st r a ß e", eine völlige Umwandlung erfahren hat Die gärtnerischen Anlagen mit dem hübschen Blick auf das ausgedehnte Wiesental an der Pegnitz und auf den nahegelegenen Stadtpark bieten den Kurgästen einen Aufenthalt, von dem jedermann auf das angenehmste überrascht und voll befriedigt ist. Aücheröesprechung. Theodor herzl von Dr. Osias Thon. Zionistische Broschüren- Bibliothek Nr. 1, herausgegeben vom Zionistischen Zentralbureau Berlin W. 15. Preis 10 Pfennig. Die Schrift enthält auf 40 Seiten 6 Kapitel. Sie entwirft für Gebildete in einfachem und doch kunstvollem Stil ein eindrucksvolles Bild von dem Schöpfer der Zionistischen Organisation. Seine vom Zauber dichterischer Schönheit umwobene Persönlichkeit tritt durch die Darstellung würdig hervor und hinterläßt einen wohltuenden Eindruck.

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