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Das jüdische Blatt · 1913-10-15 · 42/43 (15.10.1913) · p. Seite 15

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Journal
Das jüdische Blatt
Volume
IV (1913)
Issue
42/43 (15.10.1913)
Date
1913-10-15
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Nr. 42/43. Das jüdische Klatt. 15 Iacqucs, geb. Avcel Esther, 23 J„ aus Perreux. — Fr. Winter Jules, geb, Blum Bety, 32 I., rue ^utoine Chanlin 33. — Fr. Meyer Mathieu, geb. Meyer Ernestine, 59 I., rue pätion 2. — Samuel Emile, 44 I. — Leizervvitch Joseph, 17 I., rue Qnincampoix 31. — Abravanel David, 65 I. — ^r. Francfort Isaie, geb. Kahn Pauline, 65 I., aus Boulay (Lothr). — Marx Isidore, 73 I,, Chaussee de l'Etang 12, Sl.-Mande. Edelstein Iri, 19 I., rue Zloulmarire 48. — Fr. Lazard Picard, geb. Picard Florine, 89 I, rue Cliaiuol 40. — Fr. Huck Andre, geb. Cvblevtz Adolphine, 68 I., rue Laint-Eloreniin 10. — Fr. Schnerb, geb. Netter Adele, 70 I., rue Sedaine 93. — Ulmann Jacques, 6 Ä., rue Dufrenoy 2. Htätset-Kckc. Sendungen für diese Rubrik nur an —— Dr. Bloch-Barr erbeten. - 1. Uistlettkartenratsel. Bon Denise Blum, Rosheim. An welchem Tag geht dieser Herr zum „Lernen"? 2 Zalzleririitsel. Bon Max Ehrlich, Strahburg. 1 2 3 4 5 6 Israelit. „Fest der Freude". — 2 6 2 Vogel. — 3 4 7 8 6 Empörer. — 4 7 3 8 9 Sturm. — 5 4 7 8 Heiligstes Gut der Israeliten - 6 4 1 0 8 Prophet. — Erste Reihe — Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter. RiilscUösrrrrgen ans |lv. 40. 1. Bat Tcfiloli, Bal Thokci'a. 2. .Kolnidrey, ästende, Laban, Nil, Igel, David, Nabbiner, (Esther, 4)oon»e. Richtige RätseUösnngen: bin Rätsel: Rene Salomon, Scherweiler. — Helene Samuel, Neubreisach. — Georges Braun, sen., Luzern. — Norbert Lehmann, Dauendorf. — Georgette Levy u. Blanche Weil, Quatzenheim. — Peter Levy, A B-C-Schütze, Gebmeiler (O.-E.). — Bubi Debre, Westhofen. — Aline u. Suzette Schwab, Mommenheim (das eingesandte Visitenkartenrätsel ist nicht druckreif; die Namen der Personen und namentlich der Orte dürfen doch nicht ganz „aus der Luft gegriffen" werden. — Frau Berthe Goeischel, Luzern (nach unserer „Berichtigung" werden Sie wohl auch die Lösung richtigstellen). Zwei Rätsel: Moritz Rueff, Blatzheim. — Sophie Hirnheimer, Höchberg «bei Würzburg). — Susanne Simon, Reichshofen (vgl. die „Berichtigung"). Berichtigung: Das Visitenkarten-Rätsel in Nr. 41 enthielt einen Druckfehler, der die Lösung erschwert; es fei daher hier wiederholt: „P. Kup, ttrmija; welcher Tag scheint diesem Herrn der schönste/' Für das israelitische Waisenhaus in Jerusalem. Anonym, Buchsweiler 10 Jl. Blum, Muttershausen 5 J(. Madame B. Weil, Straßburg 6 Jl (wovon 3 Jl für Lemaan Zion). Anonym, Merzweiler 10 Jl. Cha. Lvbhans Oran Briefkasten. Aus Bayern. Auf verschiedene Anfragen teilen wir mit, daß s. G. w. die Fortsetzting der Artikel über die neue bayrische Kirchengemeindeordnung folgt, sobald unser Mitredakteur nach Maßgabe seiner Kräfte imstande ist, dieselbe zu liefern. Lustige Ecke. Scherzfrage: In welcher Tonart bliesen die Israeliten vor Jericho ihre Posaunen? •j i a i ] o tu a q sayv uagvh aij :goM< i ug :j .i o cn j » ß WermisPles. Hochzeit jüdischer Zwerge. In der East London Synagoge wurde vor einiger Zeit eine Hochzeit von außergewöhnlichem Interesse gefeiert. Zum erstenmal in der Geschichte der Gemeinde wurden die Beamten aufgefordert, das eheliche Band unter solch kleinem Brautpaar zu knüpfen, wie diejenigen waren, die unter dem Trauhimmel standen. Kein Wunder deshalb, daß die Trauung eines drei Fuß hohen Bräutigams mit einer Braut, die 5 Zoll größer war, eine Menge von über 2000 Leuten anzog. Der Bräutigam war Jean Nikolay, der mit seinem Vater, Baron Nickolay, mit einigem Erfolg auf der Bühne der Musikhalle, wo sie als „russische Zwerge" erscheinen, ausgetreten ist. Er war von seinem Vater begleitet, der ungefähr 6 Zoll kleiner ist als er. Sein Name wurde in das Register eingetragen als Leo Dorfmann, 24 Jahre alt, Musikhallenkünstler. Seine Braut, deren Name angegeben war als Minnie Rott, 28 Jahre alt, Schneiderin, war von ihrer Mutter begleitet, die selbst eine sehr kleine Frau war. Erstere war in ein hellblaues Gewand gekleidet und trug einen weißen Hut, sie benahm sich mit großer Ruhe während der Feier, die von Rabbiner I. Miller vollzogen wurde. Nach dem Gottesdienst war die Menge des Volkes, die wartete, um die Abfahrt des Brautpaares zu sehen, so groß, daß in dem Gedränge Gefahr für die Teilnehmer der Feier entstand. Eine kraftvolle Bemühung von seiten einer großen Anzahl Männern verhüteten jeden Unfall, aber des Bräutigams Mutter wurde in einer Art Ohnmacht in den Wagen gehoben. D;e kriminaliköt der Juden in Rew-Zork. Dieser Tage erschien der Bericht über die Gefängnisse des Staates New-Pork für das Jahr 1912. Aus den statistischen Daten geht hervor, daß die Juden, welche einerseits ein verhältnismäßig großes Kontingent von Einwanderern stellen, in bezug auf die Kriminalität weit unter dem Prozentsätze Zurückbleiben, der dem Verhältnisse entsprechen würde, in welchem sie zur Gesamtbevölkerung in New-Pork stehen. Diese Konstatierung wird gerade bei der bevorstehenden Debatte über die verschiedenen Anträge betreffend eine neue Einwanderungsbill von großer Bedeutung sein. Der Bildhauer Gmsburg und die russische Polizei. Der bekannte jüdische Bildhauer Elijahu Ginsburg, Mitglied der Petersburger Kaiserlichen Akademie, unternahm vor einigen Tagen im Austrage der Kaiserlichen Akademie eine Studienreise nach Jalta. In Jalta darf kein Jude wohnen. Auf dem Schiff, das nach Jalta fuhr, machte er unter den Mitreisenden die Bekanntschaft eines Juden. Werden Sie in Jalta wohnen dürfen? frug Ginsburg seinen jüdischen Bekannten. Ich werde schon hinter Ihnen durchkommen, erwiderte dieser. In Jalta angekommen, schritt der jüdische Mitreisende unbehelligt an den Polizeibeamten vorbei, die die Passagiere erwarteten, die an Land stiegen. Einsburg wurde von ihnen angehalten; er zeigte die offiziellen Empfehlungen des Präsidenten der Akademie und Schreiben anderer hoher Persönlichkeiten vor, die besagten, man

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