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Das jüdische Blatt · 1913-04-18 · 16/17 (18.4.1913) · p. Seite 17

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Journal
Das jüdische Blatt
Volume
IV (1913)
Issue
16/17 (18.4.1913)
Date
1913-04-18
Page
Seite 17 (sequence 17)
Language
German
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Nr. 10 17. 17 Das jüdische Matt. „Du denkst wieder rin Max," sagte sie, mit einem zornigen Aufflammen ihrer großen, braunen Augen. „Kann man das vergessen, was man eininal geliebt hat? Er war mir wie ein Sohn, so teuer." „Du sollst ihn aber nicht lieben," ries sie zornig, mit dem Fuße austretend, „denn ich hasse ihn wie die Sünde." „Darf inan das, darf moli das eiiiem Toten gegenüber?" „Fa, weil er ein elender Mensch war, weil er grenzenlos undankbar war und Dir mit Schmerz und Kummer Deine Liebe, Deine Wohltaten vergolten hat." (Fortsetzung folgt.) Lehte Tütdmdjh’it. der Sitzung der Ersten Kammer des Landtags vom 16. April kam tzer Antrag der Zweiten Kammer auf Einführring der Kirchensteuer zur Verhandlung. Nachdem der Präsident des protestantischen Oberkonsistoriums, Dr. Curtius, die nachteiligen Folgen der Kirchensteuer für den protestantischen Kultus beleuchtet hatte, ergriff auch Herr Oberrabbiner Ury das Wort und zeigte, wie gerade der israelitische Kultus durch Einführung der Kirchensteuer am schwersten getroffen und die Aufrechterhaltung des bisherigen Aufwands für den isralitifchen Kultus dadurch geradezu bedroht fein würde. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Kammern von dem bisher gefaßten Beschluß zurückkommen und daß die Regierung den Notwendigkeiten des Kultusaufwands die bisherige Fürsorge zuwenden würde. Herr Staatssekretär v. Bulach drückte seine Sympathie zu den von den beiden Rednern geäußerten Wünschen aus und sagte die Mitwirkung der Regierung zu, um das Kultusbudget in der bisherigen Gestalt aufrecht zu erhalten. -^- Briefkasten. Nach Wiirzburg. Sie wundern sich n.ch über diesen Ton? Sind Sie naiv! Was Jhre"Frage betrifft, so können wir Sie nur an das Blatt selber verweise». Es mög 3)mm doch die bayerischen orthodoxen Rabbiner nennen, die es für nötig halten, ein Kesseltreiben gegen es zu > eranstallen. Geschäftliche Mitteilungen. Schwere Zeiten sind es, in denen wir leben, besonders schwer für die Hausfrau, die bei den enorm hohen Preisen für fast alle Nahrungsmittel immer noch mit demselben. Wirtschaftsgeld auskommen soll; manchmal sogar mit einem geringeren. Aeuherste Sparsamkeit wird da zu einer zwingenden Notwendigkeit, auch in Familien, die es früher nicht nötig hatten. Aus diesem Grund findet jetzt ein Produkt, das geeignet ist, die teuere Butter voll und ganz zu ersetzen: Palmona (Pflanzen-Butter-Margarine) heute in den feinsten Haushaltungen immer mehr Eingang. Mit Palmona können wirklich große Ersparnisse gemacht werden, ohne daß die Hausfrau befürchten muß, ihre Familie auch nur im geringsten zu benachteiligen. „Niemand hat's — gemorken!" riärno - wirkt tadellos und riecht angenehm. I Chem. Labor. Dr. N. Moses 100 g. Dose- Mk.1.-ind. Porto BTerlin 5.0. 16- 500g. - " 3.* " Köpenickerstr. 98 a. 1 Kilo " - ■■ 5,so- " 1117PN1 — Hotel Wagner lillllljl II:: Deutsches Haus :: Ruhigste, sonnige Lage beim Bahnhof, Schiff u. Engl. Garten. Modernstes, behagl. Hotel, jeglicher Komfort. Fließ. Wasser, warm u. kalt, in allen Zimmern. Appartements mit Bad. — Mäßige Preise. C. Wagner, deutscher Eigentümer. CACAO DIE BEVORZUGTE MARKE. NESSELQUELLE! SULZMATT (Ob.-Els.) I Bestes Tafel- und feiindheitsgeträiik! I rein natürlich. Jüdischer Jugendbund Straßburg i. E., Schlossergasse 21 Eigene Vereinsräumlichkeiten mit zwanglosem Restauralionsbetfieb, jeden Abend von 6 Uhr ab Samstag und Sonntag den ganzen Tag geöffnet. Schreibzimmer, Bibliothek und Lesesaal zur freien Benutzung. Die wichtigsten jüdischen und allgemeinen Zeitungen liegen auf. 1 Jeden Freitag Abend zwanglose Unterlialtun0 über aktuelle Fragen unter sachkundiger Leitung. j zu enorm billigen preisen. £ $ Linoleum « Aschstuche r 16 Alter* Weinmarkt IG LI 3053 29^9571289

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