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Das Abendland · 1868-03-01 · 5 (1.3.1868) · p. Seite 40

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Journal
Das Abendland
Volume
V (1868)
Issue
5 (1.3.1868)
Date
1868-03-01
Page
Seite 40 (sequence 8)
Language
German
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40 — 13jährigen Sohn Meschulam Kusi Rapa. Juda Minz (rssx. So 9) *<2*1 OTT3Ö ‘TH fi TT 'TT rb$& T2TX w p tp dSpö tsnnn pn D'am irrn prim^Sy p Bald nach diesem Eingänge nennt R. Juda Minz den Großvater des Fragestellers, der ebenfalls Meschullam Kusi hieß: K2 *n m rn n: nm 'man pxn 'ans nm Si 'Tip dSitö Tin» *pSxn “pm px 'Amt n;tr D'pam Da Juda Minz erst 1462 nach Italien einwanderte, so kann das vorliegende Responsmn nicht vor 1502 ausgestellt sein; Meschullam Kusi II. mochte also, da dieses von der Bestimmung seines 13. Geburtstages handelt, um 1489 geboren worden sein. Die Benenung Kusi neben dem Familiennamen Rapa muß ich vorläufig noch unerörtert lassen. Auch Juda Minz, Enkel (nicht Schwigersohn, wie Grätz Bd. 8, S. 437 scheibt) Meir Katzenellenbogen's von Padua kam mit einem Mitglieds dieser Familie, Jsak Port, in Berührung; er nennt ihn (resp. Nro. 50) mit Hochachtung rra n'Sn wrana ir p irr© w man iöw pma Sm mm maan atria Sonst wäre noch zu bemerken, daß der S. 24 genannte Nachman Lipschüz Rappaport sich in der Approbation zu dem Deruschwerke Nechamot Zion von Menachem Gabai's 1672 als Sohn Meir's aus Bels bezeichnet KTSraa vT2 -ran nnSm p tkö nPa xxSa pru tot und in einer anderen Approbation zu Shaare Zion cä. Prag 1688 als Rabbiner von Bremnycze erscheint. Die zweite genealogiesche Abhandlung, „Bene-Jona" weist den Stammbaum einer berühmter polnischen Gelehrtenfamilie nach, deren Abkömmlinge gegenwärtig den Namen „Jungtauben" führen. Dieser Familie gehörte unter Anderen auch Josua Höschel b. Jakob, Rabbiner in Krakau (st. 21. Tischri 1664) an. Ihr entstammte R. Hirsch von Halberstadt, nachmals Rabbiner in Berlin (st. 5. Ellul 1800), ein Zeitgenosse Mendelssohns; derselbe, der von ihm (sämmtl. Werke 1838, S. 611) Hirschel Lewin genannt wird, der durch ihn die Ritualgesetze der Juden in deutscher Sprache darstellen ließ. (Merkwürdigerweise ist diese Stelle dem gelehrten Verfasser, der sonst alle vorhandenen Notizen zur Vervollkommnung seines Versuches herbeizieht, entgangen.) Berühmter als Hirschel Lewin wurde sein Sohn R. Saul, der Verfasser der dem Ascheri unterschobenen Responsen, Besamim Rosch. Der Vater war tolerant, der Sohn fast radical. Er versucht unter der Maske Ascheri's den kühnsten Reformen Eingang zu verschaffen und wurde von dem zeitgenössischen Rabbinen darob in den Bann gethan, Herr Carmoly theilt S. 40 sein in Halle niedergeschriebenes Testament mit (er starb in London 1795), das — wenn es echt ist — ein wichtiges Document zur Charakteristik dieses Mannes abgeben kann. Dieses inhaltsreiche und nett ausgestattete Schriftchen, das nach dem Titelblatte bereits 1861 gedruckt wurde, ist mir erst im vorigen Jahre bekannt geworden und da meines Wissens dasselbe auch in den Literaturzeitungen noch nicht besprochen wurde, so hielt ich es auch jetzt noch für angezeigt, die Aufmerksamkeit der Fachgenossen auf dasselbe hinzulenken. Dr. N. Brüll. Inserate. Concurs. An der hiesigen israelitischen höher» Bürgerschule, welche einer vierclassigen Hauptschule gleichgestellt ist, ist die Stelle eines Lehrers für die I. und II. Elaste in Erledigung gekommen, welche mit einem Jahresgehalt von fl. 360, — dreihundert sechzig Gulden österr. Währ., verbunden ist und vorläufig auf die Dauer von drei Jahren besetzt wird. Bewerber hierum haben ihre dießfälligen eigenhändig geschriebenen Gesuche auf gesetzlichem Stempel, belegt mit der Nachweisung über die Befähigung als Hauptschullehrer und zum Unterricht in der hebräischen und französischen Sprache, so wie über ihre bisherige Verwendung und Moralität, ihr Alter und Stand, längstens bis Ende April dieses Jahres bei der gefertigten Vorstehung einzustellen. — Dem Acceptirten wird auch ein Reisepauschale von 30 fl., dreißig Gulden österr. Währ., zugesichert. Die Vorstehung der Israeliten - Gemeinde Hohenems, am 4. Februar 1868. Der Bürgermeister: Samuel Menz. Concurs In der Cultusgemeinde zu Br and eis a. d. Elbe ist die Stelle eines Predigers, der zugleich befähigter Rabbiner ist, mit dem Jahresgehalte von 500 fl. österr. Währ., so wie auch die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors mit dem Jahresgehalte von 350 fl. österr. Währ., für beide Stellen freie Wohnung, nebst üblichen Emolumenten mit der Uebernahme der Verpflichtung zu besetzen, daß zugleich dem israelitischen Schulunterrichte gehörig entsprochen werde. Der Gehalt für den zu leistenden Unterricht wird im Wege des mündlichen Uebereinkommens festgesetzt. Die P. P. Herrn Reflectanten werden ersucht, ihre diesbezüglichen Zeugnisse und Zuschriften bis 15. März 1868 an den gefertigten Cultus-Vorstand franco einzusenden. Reisekosten werden nur den Acceptirten vergütet. Josef Ianowitz, Vorsteher. Sara Kuh, geb. Plohn Ornamentenstickerei f. d. Synagoge in Frag. Kleiner King Nr. 457 — 3. Stock. Diese Firma, welche sich seit 40 Jahren wegen ihrer soliden und schönen Arbeiten des besten Rufes erfreut, wird nun nach Dahinscheiden meiner seligen Mutter Salomon Plohns Wittwe von mir fortgeführt und empfiehlt sich dem geehrten jüdischen Publikum insbesondere den löblichen Synagogenvorständen zur Anfertigung aller Arten von Ornamentenstickererei für die Synagoge als: np n n"!TE2 und Thoramäntel und verspricht die schnellste und solideste Ausführung zur vollen Zufriedenheit der Besteller. Thoramäntel und Thoradecken sind zu jeder Zei vorräthig. CVn der Buchhandlung des D. Epstein in Brünn cx) werden auf das in Pest erschienene pn mit Uebersetzung TiOl 'EH so wie auch aus die Dessauer a'ETin mit punktirter und übersetzter 'T£H Pränumerationen zur successiven Auszahlung angenommen. Daselbst sind auch Berliner rTpjttTtt neueste Ausgabe mit mehreren neuen Erläuterungen und bestens ausgestattet, ferner die Buxdorfer-Concordanz verbessert von Prof. Baer, Stettin 1867, Lexikon-Format, in 3 Doppelbänden billig zu haben. Druck von Rudolf M. Royrer in Brünn.

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