Das Abendland
- Journal
- Das Abendland
- Volume
- III (1866)
- Issue
- 24 (13.12.1866)
- Date
- 1866-12-13
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Yr. 24. Mag den 13. Dezember 1866 111. Jahrgang. Das Abendland Central-Organ für alle zeitgemäßen Interessen des Iudenthums. Verleger, Eigenthümer und verantwortlicher Redakteur: A. ^ßrMNNN. Prünnmeratioiisbkttag ganzjährig .Ifl., halbjährig l fi. 50 kr., vierteljährio 80 kr. mit Postznsendung u«d Mellung in'S Haus: für's Ausland ganzj. 2 Thlr. halbj. 1 Thlr. 15 Gr. -- Erscheint am 2. und 4. Donnerstag de) MonatS. — Administration. Geistgasse Rr. 908—1. — Inserate werden billigst berechnet. _ Einladung;nr Präuumkration auf das „Mmdland." . Mit dem 1. Jänner 1867 beginnt ein neuer Jahrgang des „Abendland- und wir laden hiemit höflichst alle jene Glaubensgenossen zur Pränumeration ein, die sich für die Hebung und den Fortschritt des Judenthums nach.chllen Rich. tungen interessiren. Wir haben seit 5/* Jahren die Redaktion dieses Blattes übernommen, und glauben mit Befriedigung auf den vortheilhaften Umschwung, den es unter unserer Leitung genommen, Hinweisen zu dürfen. — Ursprünglich ein obskures Lokalblatt hat es sich schnell einen Ehrenplatz in der jüdischen Journalistik errungen, und die meisten jüdischen Blätter in den verschiedenen Sprachen haben den raschen Erfolg unseres aufrichtigen und ausdauernden Strebens wohlwollend und gerecht anerkannt. — Unterstützt von Mitarbeitern, die in der Publicistik und in der Literatur einen hochgeachteten Namen haben, boten wir dem Leser jedes Standes Leitartikel >^d größere Aufsätze, die durch ihren gediegenen Inhalt einen mehr als ephemeren Werth haben, und zur Klärung der Zeitsragen in Eultus- und Gemeindeangelegenyetten wesentlich beitrugen. — Es scheint uns überflüssig, aus der Masse des Gebotenen Einzelnes hervorzuheben, und bemerken wir nur, daß viele dieser Arbeiten in jüdischen Journalen nachgedruckt und in fremde Sprachen übersetzt wurden. Ebenso können wir ohne Unbescheidenheit auf die Reichhaltigkeit unserer Mittheilungen von Neuigkeiten und Vorkommnissen auf jüdischem Gebiete aufmerksam machen. — Wir haben zwar nicht minutiöse häusliche Geschichten und Zwiste in den Gemeinden breit geschlagen, wir haben nicht aus Mücken Elephantcn gemacht, weil wir überzeugt find, daß dieß alles eher geeignet ist die jüdische Journalistik — mitunter auch das Judenthum — zu kompromitiren, als sie piquant zu machen. — Dagegen ist kein Factum, das nur irgend eine Bedeutung in Anspruch nimmt, unberührt gedlieben, und wurde das „Abendland" in dieser Beziehung häufig als ergiebige Quelle benützt. Durch die stylistische Darstellung überhaupt wie durch belletristische Aufsätze hat die Redaktion auch auf die Unterhaltung des gebildeten Lesers Bedacht genommen, und wird diesem Momente im nächsten Jahre besondere Aufmerksamkeit zugewendet werden. Es wird überhaupt unser eifriges Streben sein, das „Abendland" eben so populär als gemeinnützig zu machen. — Wir bitten daher sowohl die Zeitungsleser als die Zeitungsschreiber unser Vorhaben kräftig zu unterstützen, wir unsererseits werden gewiß alles mögliche aufbiethen, das „Abendland" zu einem in allen jüdischen Kreisen 'beliebten Glatte zu machen. Wenn es uns in dem Trübsal des vergangenen Jahres unter Gottes Beistand gelungen ist, das Interesse für unser Blatt zu erwecken und wach zu erhalten, so wird hoffentlich die Glückssonne eines neuen besseren JahreS auch einige milde Strahlen auf das „Abendland" werfen. — Bei dem äußerst billigen Preis des Blattes sehen wir einer starken Betheiligung entgegen und bitten wir die geehrten Herren Abonnenten ihre Bestellungen rechtzeitig zu machen, damit die Auflage gehörig bestimmt und jede Verzögerung in der Zusendung vermieden werden könne. Das Abendland erscheint am 2. und 4. Donnerstag des Monats. — Pränumerationsbetrag ganzjährig 3 fl. halbjährig 1 fl. 50 kr. vierteljährig 80 kr. mit Postzusendung und Zustellung ins Haus; fürs Ausland ganzjährig 2 Thlr. halbjährig 1 Thlr. 15 gr. — Inserate werden billigst berechnet. Zusendungen von Pränumerationsgeldern, Brieffchaften Manuskripten und Drucksachen werden franco erbeten. D. Ehrmann, Redakteur „de- Abendland*