Mannheim
Compact Memory

Das Abendland · 1865-08-10 · 16 (10.8.1865) · p. Seite 138

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Abendland
Volume
II (1865)
Issue
16 (10.8.1865)
Date
1865-08-10
Page
Seite 138 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/9050333-9088714-9050559--0236-9050567
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

138 bctt und sehen wir einem näheren Berichte über diese Feier- > lichkcit entgegen um selber in unscrm nächsten Blatte Erj wühnnng thun zu können. — i Hamburg, Xcr reichste Mann unter den hiesigen Inden, vielleicht auch in Hamburg überhaupt, (Sari Heine, Lalomon Hcine'S Lohn, ist ganz plötzlich, 55 Jahre alt in einem , französischen Badeorte gestorben. (Sr hinterläßt bloc eine Adoptivtochter katholischer (Sonfcssion. Die legale sind bedeutend. Am I. Leplember findet das 25 jährige Amts-Jubiläum des Herrn I)r. Frankfurter Statt, welcher gegenwärtig feine sehr geschwächte Gesundheit in der Wasserheilanstalt zu Reinbad rcslaurirt. Seiner wartet ein großartiges Geschenk. Berlin, ((Sine n a ch a hm u n gS w ürd i g e Einricht u n g) besteht bei der Berliner israelitischen Gemeinde, die bei Stcrbefällen eines ihrer Mitglieder zur Anwendung gelangt. Die leidtragenden erhalten nämlich zwei Büchsen in i das Hans geschickt. Die eine ist mit einer ausreichenden Lumme zur Bestreitung der betreffenden kosten gefüllt, die andere leer. Zn der gefüllten erhält man den Schlüssel. Ist man arm, so nimmt man die Lumme heraus, als nun mchrigcs Eigcnthum; ist man reich, so thut man sic in die zweite, leere Büchse: auch wird, je nach Bermögen und gutem Willen, eine kleine oder große Beigabe alsdann hinzugefügt. Auf diese Weise bleiben die armen Hinterbliebenen unbemittelter Dahingcschiedcncn von den inhumanen Lebere reien verschont, in welche dieselben Bestattungskosten x. versetzen würden. Äiirhessen: 24. Juli. Dem Instizn inistcrinm ist eS endlich gelungen, zwei Israeliten, die schon gar lange im Bor bcreitnngsdienst beschäftigt waren, in die Advokatur zu bringen und damit die längst im Prinzip anerkannte Gleichbc rcchtigung auch thatsächlich zur Geltung zu bringen. — Die mit hohem Ministerialerlasse v. 15. Juni l. I. conceffionirtc KhrnnstaN für die Gegenstände des Gymnasiums und der tlnterrea! schule der Gefertigten wird am 1. Oct. l. Jahres eröffnet. In dem praktischen Iadrgangc werden Zöglinge für daS Commerciclle vollständig ausgcdildct. Für Schüler anderer Lehranstalten wird ein gründlicher Correpetitionsunterricht erthcilt werden. Nicht minder findet während der angehenden Ferialzcit ein BorbereitungS- und WiederholuiigSunlerricht Statt. Programme sind im Jnstitutslokale (Lange Gaffe 735—1, 1. Stock) jU haben, wo auch jede gewünjchte Auskunft bezüglich der sehr mäßigen Aufnahmsdcdingnngen brieflich oder mündlich crtheilt wird. Di-. J. Rosenauer, Jakob Frey, Mitglied der phil. Facuttät zu Prag. Direclor einer öffcntl. Hauptschule. in der hiesigen EultuS-Gemeinde fungirtc, eine Lehranstalt in Pilsen zu gründen beabsichtigt, werden Bewerber um diesen, am 15). Oktober d. I. vacant werdenden, mit 400 fl. Fixum nebst Wohnung und sonstigen Emolumknten vcrbun* denen Posten aufgcfordert, ihre Zeugnisse bis 30. August an den gefertigten Borstand franco cinzusenden, und wird jener, der nebst obigen Fnnctioncn auch daS Borbcteramt an Feiertagen versehen kann, bevorzugt. Dem Acccptirten werden die Reisekosten vergütet. Cnlfus-Gemeinde-Tereschau pr. Zbirow 5. Juli 1865. §. A Fopper. Evncnrö. Die hiesige Gemeinde ist gewillt mit halben Oktober l. I. einen zeitgemäß gebildeten Lehrer, welcher zugleich emt? x-iip ist und an Feiertagen den Borbetcrdienst mit versehen kann mit dem fixen Gehalt. 300 fi. östr. Währ, freier Wohnung und Emolumente anzustellen. Schüler dürften höchstens cirka 15. sein. Concnrs. Indem der rühmlichst bekannte Lehrer und Erzieher Herr Salomon Graf, der als Rabbiner und ^mr feit 20 Jahren zur allgemeinen vollkommenen Zufriedenheit Bewerber wollen Ihre Documente längstens bis Ende August anher einsenden. Jungserteinitz im Saazer Kreise am 17. Juli 1865, Lkligmann Ltein Wilhelm Popper. Die Gold-, Silber- und Perl-Stickerei-Erzeugung von Salomon Plohn’a Witwo ■ »» 5» befindet sich gegenwärtig kleine Karlsgasse 145, und empfiehlt sich den P. T. Synagogenvorständen und einzelnen Parteien zur Anfertigung aller Gegenstände, die beim alten wie neuen Ritus gebraucht werden, in solidester Ausstattung nach gewählten Mustern und Zeichnungen zu den billigsten Preisen. Einfach gestickte PHID Manterl, HIDDDi Unterlagen und Polster sind stets vorräthig sowohl in Samnitals in Seidenstoffen. Nicht minder werden alle möglichen, in dieses Fach einschlagenden Artikeln bestens und billigst geliefert. SKST* Ä (Eltern und Vormünder. Um feine Existenz hierorts zu sichern und nach mehreren Leiten hin seinen LandeSlcutcn sich nützlich zu machen, will der^ Gefertigte zum nächsten Schuljahre einige Knaben ans bessern israelitischen Häusern in Kost, Wohnung und Anfi sichl übernehmen. Alfrüherer Lehrer, und gestützt ans das > Bei tränen Aller, die ihn näher kennen, glaubt er daß An- | Mit einer Beilage der Rosenauer-Frei'schen Lehranstalt. Meldungen um so eher einlausen werden, als er bald die Borbreitlkngen zur Aufnahme treffen müßte. Auskunft in der Administration der „deborah und dev ,,Abendland". Isaak Bloch, Redakleur. 'nid von Senders & Brandeis in Prag. *4*#

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.