Das Abendland
- Journal
- Das Abendland
- Volume
- II (1865)
- Issue
- 12 (8.6.1865)
- Date
- 1865-06-08
- Page
- Seite 106 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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106 Lancurs. In der hiesigen Cultusgcmcinde ist die Stelle eines geprüften Lehrers, ledigen Standes der zugleich der hebräischen Sprache mächtig ist mit dem fixen Gehalte von 300 — 350 fl. östr. W. nebst den üblichen Emolumenten vom 15. Oktober d. I. an zu besetzen. Bewerber, welche mit entsprechender Befähigung sich auszuweisen vermögen, haben bis 15. August l. I. mit ihrem Gesuche an den gefertigten Cultusvorstand sich zu wenden. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. Horcpnik letzte Post Krelowitz am 5. Juni 1865. Der Cultusvorstand. .1.1 'sm. Am 1. Oetober d. I. wird in der hiesigen Gemeinde: 1. Die Stelle eines geprüften deutschen Lehrers und musikalisch gebildeten Cantors, 2. die Stelle eines Lehrers der böhmischen und deutschen Sprache vacant. Don Candidatcn der crstern wird verlangt, daß er geeignete musikalische Kenntnisse besitze, um einen Chor selbständig leiten und dirigircn zu können, und wird derjenige, welcker den hebräischen Unterricht zu ertheilen fähig, bevorzugt. Gehalt 600 fl. Bewerber der zweiten müssen die Fähigkeiten besitzen, den böhmischen und deutschen Unterricht zu ertheilen. Gründlich musik. gebildete Individuen werden bevorzugt. Gehalt 400 fl., und könnte das Einkommen durch Musikunterricht bedeutend erhöht werden. Hierauf Reflectirendc wollen sich in francirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand bis Ende August d. I. wenden, und Zeugnisse über ihre bisherige Wirksamkeit einscnden. G o l t s ch - I e n i k a u, den 15. Mai 1865. Der israelitische Cultus-Borstand. So eben ist in der Buchdruckerei von Senders & Brandeis Prag Rittergasse Nr. 408 — I. erschienen das zweite Heft von t ■HH 71p Die biblische Blumcnlese. Ein Buch für jeden denkenden und gebildeten Menschen v.Dr. M. Deutsch Prediger in Pilsen. Preis einer Lieferung 20 kr. östr. W. zu haben bei W. Paschcles und D. Ehrmann in Prag, Herzselb und Bauer in Wien._ Briefkasten der Administration. Es wird dringend gebeten, alle Rückstände freundlichsteinzusenden, um in die Kassagebarung unseres Unternehmens Ordnung bringen zu können. Zugleich machen wir hiemit bekannt, daß Frei«Exemplare nur an ständige Mitarbeiter oder gegen Tausch versendet werden. Inserate aller Art werden billigst berechnet. Senders & Brandeis. Briefkasten der Redaktion. Sr. Ehrw. Hrn. Redact. des „Ben Chananjah": Ihr geschätztes Blatt ist uns seit 1. Jäncr nicht zugekommen. Hrn. M. Gold mann iu Nachod haben bis Ende Juni l. I. bezahlt und zwar für beide Blätter, die zusammen 6 fl. kosten. Hr. Ph L. . . r in H. . . . tz. Ihre Beiträge sind uns stets willkommen. Der Erhaltene kann erst in der nächsten Nr. kommen und zwar als Eingesendet, weil er nicht allgemeines Jnterreffe beansprechen kann und wir für selben nicht verantwortlich sein können. In welchem Falle die Sache auf 4 fl. kömmt Der gewesene Herr Rabbiner in Groß-Morin wird in seinem Jnteresie ersucht, seinen gegenwärtigen Aufenthalt anzuzeigen. Prag, Rittergaffe Nro. 408—l ist erschienen und zu haben: ItOiUlÜ Erzäbl.v. Fanni Ntnda Pr. 40 kr.ö. W. mit Postversend. 54 kr. UMrhistorischtrKitsadeN Preis 15 kr. ö.W.mit Postvcrscnduilg 21 kr. 170 Mischt Anekdoten Preis lO kr.ö.W.mit Postversendnng 16 kr. Wiedcrverkäufer erhalten einen angemessenen Rabatt. Zur Aarnachachtung. Um einerseits dem geistigen Theile meines Unternehmens mehr Muße zuwenden zu können, anderntheils aber in die Gebahrung desselben die nöthige Ordnung zu bringen, wie überhaupt das begründete Fortbestehen dieser beinahe zum Bedürfniß gewordenen Blätter zu sichern, habe ich den redaktionellen Theil derselben von dem geschäftlichen streng gesondert, und wird die Administration, Expedition wie das Cassa-Wesen von den Buchdruckereibesitzern Herren Senders & Brand eis ausschließlich besorgt werden. Die Herren Pränumeranten wollen daher vom 1. Juni ab, Ähre Einzahlungen entweder durch Postrezepisse bestättigt haben, oder durch gedruckte, numerirte und von der Administration der Blätter „Deborah" und „Abendland" gefertigte Prnnnmerationsscheine sich bestätigen lassen, und werde auch ich selbst nur gegen diese Scheine Pränumerationsgelder in Empfang nehmen. Das Inseratwesen ist ebenfalls bei der Administration, Rittergaffe, Buchdruckerei von Senders nnd^Brandeis in Prag, Ar. -108—1, zu ordnen. Jährliche Abonnenten für „Abendland und Deborah" zusammen, zahlen anstatt 7 fl, nur 6 fl. und erhalten ein „Noami" von F a n n i N e u d a als Prämie gegen Erlag der Postportogebühr von 14 kr Halbjährige Abonnenten zablen für beide Blätter zusammen anstatt 3 fl 50 kr. nur 3 fl. die Prämie jedoch fällt weg. MgH Bebaktem der „Aeborah" und des „Abendland." Diese Nummer separat kostet franco 12 kr. Druck von Senders äc Brandcis in Prag.