Das Abendland
- Journal
- Das Abendland
- Volume
- II (1865)
- Issue
- 5 (24.2.1865)
- Date
- 1865-02-24
- Page
- Seite 48 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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48 ((Hingesendet). 8kH£,'’ p^K '3 Gottlob! Nock flil’t es Gemeinden in Israel, sie nickt aus pccuniären Gründen ibren Eultue-Beainten auch noch ibrc Zufrieden>>e>ts-Aeußcrung vorcntbalten; Gemeinden, in denen noch ein, auf qegenwitige Hockacktiing baürteS. herzlich inniged Einverständniß zwischen den Vorständen und ibren Beamten herrscht. AIS eine solche Gemeinde ragt, wie überall, wo eS gilt, mit gutem Beispiele voranzulcnckten, auch diesmal unsere Muttergemeinde Prag rühmlichst hervor- Der löbl. Tcmpclvorstand hat aus freiem Antriebe, und wie derselbe Nck auodrückt, aus Anerkennung für die Leistungen ihres würd. ObcrcantorS Herrn M. Pereles, demselben ein vom 14. l. M. datirtes Belobungsdecrct ziistellen lassen, welckcm noch die Clausel beigefügt ist, daß der Iahresgebalt^ des Belobten vom 1. Januar 1865 ab um 200 st. c- W. aufgeb eitert winde. Gleich ehrend für een löbl. Vorstand, wie für Herrn Pereles. Hb re, dem Ehre gebührt! I. K . . . . r. Die hiesige isracl. Gemeinde sucht, wo möglich, sofort die erledigte Stelle eines geprüften Elementar- und Religion?- lehrers, der zugleich am," *iuib jin feilt muß, zu besetzen. Der jährliche fixe Gehalt als Lehrer ist 210 sl. ö. W. und der als und ]:n nebst freier Wohnung "und üblichen Emolumenten auf 190 sl. ö. W. festgesetzt. Das Er trägniß des hebräischen Unterrichts, wozu der Lehrer befähigt sein ntllß, beläuft sich auf 200 st. ö. W. nnb läßt Vrioatuitterricht noch eine Erhöhung des Einkommens zu. Sualificine Bewerber nwllcu unter Ltngabe des andes hob ledig oder verheirathct) ihre Documenre über a.oät. Gcfähigung und bisherige Verwendung sofort, längstens bis 15>. März l. I. portofrei einscndcu an brn Die Pilsner isracl. Eultusgcmcindc beabsichtigt einen gründlich musikalisch gebildeten, mit schönen Stimmitteln begabten ersten Eantor, der zugleich die Function eines Kip und eventuell Aushilfsschüchters zu versehen hat. vom nächsten Dommcr oder längstens Wintcrcurs l. I. aufzunchmcn. Bei freier Wohnung bestimmt dieselbe einen fixen Gehalt von 600 fl. öslr. Währ, nebst üblichen Emolumenten, und will bei besonderer Befähigung den Gehalt entsprechend erhöhen. Bewerber wollen sich mit den nöthigen Nachweisen bis Ende Feber an den gefertigten Vorstand wenden. Die Reisespescn werden nur dem Acceptisten vergütet. Der Vorstand der Pilsner israel. CultuSgcmeinde. ♦ Die israelitische Cultus-Gcmeinde zu Nenbidschow beabsichtigt mit Anfang Mai l. I. folgende zwei Stellen zu besetzen und zwar: 1. Jene eines Eautors zugleich Kip, und 2. Jene eines Lehrers an der hiesigen hebräischdeutschen Schule. Bewerber um die Cantorstellc haben ihre Befähigung und Moralität genügend zu documcntircn, und vorzüglich jene musikalischen Kcnntniße uachzuwciseu. die ein Chor dirigircn und eine Gcsangschule zu errichten, uöthig sind, und ist mit dieser Stelle, exclusiv c der nicht unbedeutenden Emolumente, der fixe Gehalt von jährlichen 500 fl. ö. W. verbunden. Rcflectanten haben sich einem Probevortrage zu unterziehen, und werden nur dem Acecptirten die Reiscspesen vergütet. Bewerber um die Lchrerstellc, die unbedingt gevrüfte Hauptschullehrer sein müssen, haben außer ihrer Lehrtüchtigkcit in den Schulfächern auch eine umfassende Kenntnis; der hebräischen Sprache nachzuweiscn. Bei sonst gleichen Fähigleitcn wird derjenige bevorzugt, der auch gründlichen Unterricht in der böhmischen Evrache erthcilcn kann. Cultusvorstand Ser iovael. Gemeinde Scckwrlcn bei T'cvütz den 12 Februar 1805. ft ebräisch-deutsche 9? o r f t ij li f ii 111 r zum SeföflimtciTicfjte und zufolge hohen Mi n i s t e r i a l - Er l as s e s vermittelst hohen Decrcts der k. k. nied.-öfter. Statthalterei für die oberen Elementarclasscn iSracl. Schulen empfohlen. Nach mehrjährig erprobter Methode systematisch geordnet und entworfen von Nndolf Fuchs, em. Lehrer an der Thalmud-Thora Schule in Wien. Wohnung: Leopoldstadt, Czcrningasse Nr. 7, 2. Stiege Th. 20. zz r i c f fi fl II c 11. Herrn Kreisrabbiner W .... r in 2k .... d. Ich danke für den geschätzten Aufsatz und wird derselbe im nächsten Blatte ausgenommen. Herrn Rabbiner Dr. E . . . . l in H . . . . z. bereits mit Dank verwendet, bitte um die Fortsetzung. Herrn Rabbiner Dr. A. Sch . . . l in P.z. Ihr letzter Aussatz wird hoffentlich nicht der letzte für mein Blatt sein. Ihre Einsendungen werden mein Blatt nur empfehlen. Herrn 'Rabbiner Dr- M. D . . . t in G . . . a. Kann ich die Fortsetzung der Ps. M. haben'? Vergessen Sie freundlichst meiner nicht. Mit dieser Stelle ist ebenfalls :a fixe jährliche Gehalt pr. 5)00 fl. ö. W. verbunden, und ist insbesondere einem Sprachkundigen ein bedeutendes Einkommen durch Privatunterricht in Aussicht gestellt. Dicsfällige wohldocumcntirtc Gesuche sind bis Ende Mär; d. I. bei dem gefertigten EultuSvorstande portofrei cinzubringcn. Nenbidschow, den 5. Feber 1865). Der Eultus - Vorstand : Franz Schnabel. Herr» S . . . u in Wien. Mein Dank im Vorhinein. Herrn I. Popper in I . . . . n. Haben sich nach dem Programme zu richten, das der 1. Nummer der „Deborah" beigelcgen war. Alte Abonnenten haben durch die Dauer ihres Abonnements die 2 Blätter zu beziehen. Allen Herren Rabbinen und Privatgelehrteu meine nochmalige Bitte, mit ihren Einsendungen nicht zu kargen. Ich erwarte uufraukirte Briefe. I. Bloch. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. 3* 3?2ufciuincr. — Druck von 2lntvn Nenn in Prag.