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Das Band · 1932-02-01 · 2 (2.1932) · p. Seite 16

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Journal
Das Band
Volume
2 (1932-02)
Issue
2 (2.1932)
Date
1932-02-01
Page
Seite 16 (sequence 8)
Language
German
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selben Art. Auch ihm erwideih dasselbe wie zuvor Klaus f HPiSfUmH Ware" a,le vier Kna angekleidet, da gmgs schnell ins Sommer Stuhle wurden an die ßalkontS und bestiegen, und nun zeigte^ die Knaben die große Ueberraschunge bestand in dsu 2 Schüsseln, in d£ aus Wasser Eis gWn war Bald kamen auch jfe kJeinen *chen zu uns, und so können wir ge£sam zunächst vom Fenster au, das GesSS bewundern Für manche der Klein besonders für Fina aus Pal"tina fSr Rebecka aus Syrien bedeute" Sie« Fr eignis sicherlich ein Wunder. ^n \ 1' was werden sie wohl noch nicht ,n L«« erlebt haben. 0 gnau In großer Auflegung hoher die timer die Gefäße hieran, entnahmen ihp^ <|L Eis und Freudenschreie wurden lau ajs sie das Eis Ü ihren Händen halten ko,n ten und »uch gleichzeitig oeobachte, mußten, d«ß das Eis die Form der Gefäße angenommen hatte. Fräulein R. wurde von demFreidengeheul herbeigelockt und fre"-^ sich pit uns. Hierbei übte sie glßi^eitig mit -ten Kindern die Worte »Gis" und wsc)melzen". Außerdem Machte Fräulein Ruinen Hammer und Stahlnägel und zeigte yis das Zerspalten des Eises. Die Kinder •varen begeistert und ahmten ihr Tuf-t^id selbst nach. Die einzelnen Eisstücke abe> legten sie teils auf Puppenteller, tai» auch in größere Gefäße und beobachteten hier das Schmelzen des Eises. Natürlich spazierte auch inzwischen mal ein Stück Eis von einer Hand in die andere und von dort auf den Fußboden, aber auf die Weise sahen die Kinder wie durch die Zimmer- und Handwärme das Eis wieder zu Wasse' wurde. Für uns Erwachsene war der ganze Vorgang so interessant, daß Frl. Fried siel veranlaßt sah, noch einige Eisstücke aus dem Park heraufzuholen und die Kindel weiter damit spielen zu lassen. Die Begeisterung steigerte sich natürlich, doch irr; Laufe der Zeit wurde das Vergnügen zu feucht, da das Zimmer bald einem Teiche ähnlich sah. Die Kinder waren aber so fe ihr Vorhaben vertieft, daß auch das E^en sie nicht ablenken konnte. Endlich fand ich einen Ausweg. Ich veranlaßte n?n,ich, die restlichen Eisstücke in eine große S^iüssel zu tun, Wasser darau^eßen und wieder auf den Balkon zu F^ejV um wieder den Erfolg zu sehen. Kinder waren mit meinem Vorschla/sofort einverstanden. Auf diese Wei' konnte ich sie dazu bewegen, ihr M*agr>rot einzunehmen. / So haben unsere Jü/sten> denen Wlr noch nichts durch dj^prache erklären können, den Gerierpr/eß erlebt. (h K/ug und M. Israel. 16 V The 3*u>ish £,ea*- The Jewish deaf" „Der Jüdische Taubstumm^ ist „Das Band" der jüdischen Gehörlosen in den Vereinigten Staaten. Vor mii liegt ein Exemplar vom November, urd eine Notiz weist auf dasProgramm'de' kommenden Chanukahfeier hin. Wir lören von Versammlungen und Vorträger, in denen wichtige Fragen erörtert wrden, z.B. über Heirat, über Vererbung ier Taubheit, über Besserung der Lebensbedingungen der Gehörlosen Ein Redner rät ihnen, sich weniger von den Hören.en abzuschließen, damit diese sie bessekennenlernen. Ei Verein hat es sich zur Aufgabe gemach Gehörlose für geeignete Berufe auszubiien und ihnen dann passende Stellen zu esorgen. Dazu gehört nicht nur eine S fähige Berufseignungsprüfung und Ausbiiung der Taubstummen selbst, sondern auh Aufklärungsarbeit bei Handwerksmestern. :in Brief einer Mutter an eine andere berietet über die Sommerspielschule, wohl eine'irt Ferienkolonie, in der taubstumme Schulkinder die vorjährigen Ferien besser a,s zu Hause verbracht haben. Die Ferienkolonie wurde von einem „Verein zum StiK.Hiim Ge^Kihdes" eingerichtet. Dieser Verein wirkt auch sonst segensreich, er steht Eltern in Erziehungsfragen mit Rat und Tat zur Seite. pne Notiz warnt Leute, die Arbeit suchen, nach New York zu kommen. Auch dort konnv man ^as Qeld das viele heute verloren hab^ nicht fincteiT. Zwei Artikel-beschäftigen sich mit dem schwerhörigen Kqde. Erst vor einiger Zeit, unter Präsident Hoover, ist ein Gesetz erlassen worden, das bestimmt, daß die Allgemeinheit für laubstumme, blinde, körperlich und geistig schwache Kinder sorgen muß. Das ist für Taubstumme und Blindebei uns längstselbstverständlich. Luise Neuschütz-Morgenstern, eine auch bei uns bekannte Pädagogin (Lehrerin und Erzieherin», weist dagegen auf die etwa 3 Millionen schwerhörigen Kinder in den Vereinigten Staaten hin, für die bis jetzt noch nicht gesorgt wird. Sie verlangt gründliche ohrenärztliche Untersuchung und Behandlung aller gehörkranken Kinder. Für die, deren Gehör nicht mehr gebessert werden kann, fordert sie besondere Klassen oder Schulen. Sie weist auf die Schwerhörigen- Schulen in Berlin und Wien und anderen europäischen Ländern hin und beklagt, daß man in den Vereinigten Staaten darin noch sehr zurück ist. Wir finden in der Zeitung zwei Buch-

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