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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 290

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 290 (sequence 299)
Language
German
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IRI
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ruhen, macht sich von Tag zu Tag mehr bemerkbar. Aus diesem Grunde befaßt man sich nunmehr ernstlich mit dem ursprünglichen Plane der Errichtung einer Farm- und Haushaltungsschule. Die kanadische Hadassah-Organisation hat das Versprechen abgegeben, sich für das Zustandekommen einer derartigen Schule einzusetzen, und da das Projekt von großer Wichtigkeit ist, besteht die Hoffnung, die Sympathien und die materielle Unterstützung der Frauenverbände auch in allen anderen Ländern dafür gewinnen zu können. Anhang. Der Jüdische Verlag. Der Jüdische Verlag hat bereits der Jahreskonferenz in Karlsbad 1922 über seine Entwicklung seit dem 12. Zionistenkongreß einen kurzen Bericht erstattet, aus dem zu entnehmen war, daß sowohl der Verlag selbst wie seine Tochtergesellschaft, die „Ewer" -Gesellschaft für Buch- und Kunsthandel m.b.H. sich in erfreulicher Weise entwickelten. Im folgenden führen wir den Bericht durch Angaben über die wichtigsten Veränderungen seit der Jahreskonferenz fort; von der Verlagsproduktion ist weiter unten die Bede. 1. Organisatorische Veränderungen. Zum 1. November 1922 ist eine auch über den engeren Kreis der beteiligten Institute hinaus bedeutsame Neuorganisation erfolgt, die außer dem Jüdischen Verlag und seinen Tochterinstituten auch die Verlage „Moriah", Jerusalem-Berlin, früher Odessa, und ,,Dwir", Jerusalem-Berlin umfaßte. Die ,,Ewer "-Gesellschaft ist durch eine vom Finanz- und Wirtschaftsrat genehmigte Vereinbarung zwischen den genannten drei Verlagen zur gemeinsamen Vertriebsgesellschaft geworden, der der Alleinverkauf der hebräischen Werke dieser Verlage obliegt. Der Jüdische Verlag hat, nachdem er sein bereits in dem letzten Bericht an den 12. Zionisten-Kongreß gekennzeichnetes Ziel des Ausbaues einer eigenen Absatzorganisation erreicht hatte, durch die Neuorganisation überdies die Möglichkeit erhalten, seine Verlagstätigkeit in größerem Umfange neu aufzunehmen und sich damit seiner ursprünglichen Aufgabe mit erhöhter Intensität und geringerem Bisiko zuzuwenden. Zum Leiter der ,,Ewer"-Gesellschaft in ihrer neuen Form wurde Herr Dr. Moses Rosenstein bestellt, dem siebengliedrigen Aufsichtsrat gehören als Vertreter des Jüdischen Verlages an: die Herren Dr. Martin Bub er, Dr. Arthur Hantke, Dr. Victor Jacobson, Dr. Siegmund Kaznelson; von den Verlagen ,,Moriah"-„Dwir"'die Herren Ch. N. Bialik, Direktor Paënson und J. Ch. Rawnitzki. Die geschäftlichen Ergebnisse der „Ewer*'-Gesellschaft seit ihrer Neuorganisation waren noch weitaus 290

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