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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 289

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 289 (sequence 298)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0913-9047127
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Während der Berichtsperiode hat die Organisation den Briefverkehr mit den Verbänden folgender Länder gepflegt: Belgien, Bumänien, Deutschland, Ägypten, Polen.. Österreich, Tunis, Persien, Tschechoslowakei, Neuseeland, Südafrika, Kanada, Amerika und der Bepublik des Fernen Ostens. Von diesen Ländern haben Deutschland, Tunis, die Tschechoslowakei, Südafrika, Kanada, Amerika und Neuseeland beträchtliche Summen beigesteuert, während die übrigen sich noch eifrig der Sammel- und Propagandatätigkeit widmen. Die hervorragendste Leistung der letzten 18 Monate ist die Verwirklichung zweier vom Komitee vorgeschlagener Hauptprojekte in Palästina, und zwar die Errichtung eines Heims für junge weibliche Einwanderer und die Begründung einer Säuglings-Wohlfahrtsstelle. Daß diese beiden Institute eröffnet und ihren Aufgaben in befriedigender Weise gerecht werden können, ist zum großen Teile den unermüdlichen Anstrengungen des Palästina-Komitees zuzuschreiben, dessen Mitgliederzahl durch die kürzliche Zuwahl einiger Damen sowohl in Jaffa, wie auch in Jerusalem erheblich verstärkt worden ist. Augenblicklich werden 30 Schülerinnen in dem Heim in Tel Awiw ausgebildet, während ihrer 80 ihren Kursus schon in dem bis zur Fertigstellung des permanenten Heims provisorisch gemieteten Räumlichkeiten absolviert haben. Diese 80 Mädchen sind heute fast ausnahmslos beschäftigt, so daß sie in rühriger Weise zum Aufbau Palästinas als des nationalen Heims beitragen. Nach den neuesten Berichten, die uns aus dem Heime zugegangen, vergeht kaum ein Tag, an dem sich nicht neueingewanderte junge Mädchen zur Aufnahme melden, und eine Beihe von Besuchern, darunter Lady Samuel, Mrs. Philipp Snowden und Major Campbell (der Gouverneur von Jaffa), haben einstimmig Zeugnis für die Leistungsfähigkeit dieses Instituts abgelegt. Die Plunketsche Säuglings-Wohlfahrtsstelle, die dank der Generosität des Auckländischen Zweigs der neuseeländischen Zionistischen Frauenorganisation (die der Internationalen Zionistischen Frauenorganisation angegliedert ist) begründet werden konnte, besteht nunmehr seit beinahe 18 Monaten und nach den regelmäßig eingehenden Berichten, wird die Klinik in stets steigendem Maße in Anspruch genommen. Diese Feststellungist ganz besonders interressant und genugtuend, weil das Institut seinen Buf keiner Propaganda, sondern ausschließlich dem Umstände verdankt, daß seine Vorzüge von der einen Mutter der andern gegenüber gerühmt werden. Man hofft, einen Zweig dieser Wohlfahrtsstelle in Mechusserei Dirot, dem jetzigen Nordia, zu eröffnen, wo es viele Mütter gibt; aus finanziellen Gründen konnte dies bisher nicht geschehen, doch bemüht sich das dort ansässige Komittee, die erforderlichen Mittel an Ort und Stelle aufzubringen. Fernerhin ist durch die energische Tätigkeit der Vorsitzenden des Auckländischen Verbandes das Interesse der französischen Juden erweckt worden, so daß sich nunmehr ein starkes Komitee in Paris mit der Aufgabe gebildet hat, eine zweite Plunketstelle in Haifa zu begründen. Ein drittes Projekt der I. Z. F.-O., und zwar eines, das nach seiner Verwirklichung von noch größerer Bedeutung als die beiden erwähnten sein wird, ist eine Landwirtschaftsschule für Mädchen. Der Bedarf einer Ausbildungsstätte für junge Mädchen in allen den Zweigen der Landwirtschaft, die in Neusiedlungen gewöhnlich auf den Schultern der Frauen 19 289

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