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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 177

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 177 (sequence 186)
Language
German
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IRI
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xinter der Bedingung, daß wir dafür eine entsprechende Bodenkläche in Chedera oder Sedjera für die Ansiedlung von 15 Familien bekommen. Auf dieser Fläche soll eine Siedlung aus Mitgliedern des Misrachi errichtet werden. \ 10, Jemenitenviertel. Die Jemeniten, welche wenige Jahre vor dem Kriege ins Land kamen, haben sich größtenteils in den Kolonien und in deren Umgebung auf dem Boden des Jüdischen Nationalfonds, in der Nähe der Kolonien Bechoboth, Bischon le Zion, Chedera und Kinereth niedergelassen. Die .Jemeniten arbeiten als Tagelöhner in den Kolonien, aber die Einnahmen aus ihrer Arbeit genügen nicht für ihre Existenz.. Ein großer Teil der Jemeniten hat ferner noch keine Wohnhäuser, bzw. die Baracken, welche man. ihnen vor dem Kriege gegeben hatte, befinden sich in einem baufälligen Zustand. In den letzten zwei Jahren wurden daher aus den Geldern eines besonderen Fonds für den Bau von Arbeiterhäusern durch den Nationalfonds Häuser in den Jemenitenvierteln „Machneh-Jehuda" neben Petach-Tikwa und in Schiwath-Zion",, neben Bischon le Zion gebaut. Aber die Mittel dieses Fonds sind zu Ende. Das Departement für landwirtschaftliche Kolonisation bewilligte daher Beträge, um die Errichtung von Jemenitenhäusern fortzusetzen. Gegenwärtig sind im Jemeniten viertel in der Nähe von Chederah 10 Häuser im Bau. Hierfür wurde im Laufe der Berichtszeit der Betrag von £E 2946 ausgegeben. 11. Pflanzungen. Erez Israel ist ein für Pflanzungen besonders geeignetes Land. Die ersten landwirtschaftlichen Siedler legten daher zahlreiche Pflanzungen an. Der Krieg unterbrach diese Arbeit und nach dem Kriege wurde sie nicht im erforderlichen Umfang fortgesetzt. Das' Departement wandte daher seine besondere Aufmerksamkeit der Entwicklung von Pflanzungen zu, und zwar 1. auf die Pflanzung von Waldbäumen für die Bedürfnisse der Wirtschaft und die Gesundheit in den Siedlungen und 2. auf Obstbaum- und Bebenpflanzungen. Um die Entwicklung von Pflanzungen zu erleichtern, schuf das Departement besondere Baumschulen, in welchen die erforderlichen Baumarten gezüchtet werden, und sorgte für die Einführung von Bäumen und Setzlingen, die hier noch nicht vorhanden sind, aus Ländern, deren Klima dem des unseren ähnlich ist. In den Jahren 5682 und 5683 erhielten die Baumschulen in Jerusalem, Nachlath-Jehuda .und Petach-Tikwah vom Departement für die Heranzucht von Waldbäumen Darlehen. In allen Baumschulen waren Chaluzotli beschäftigt und es wurden in ihnen Hunderttausende von Bäumchen gezogen, die den neuen Siedlungen zur Pflanzung übergeben wurden. So wurden in dieser Periode Waldbäume gepflanzt: in Nahalal 40000 Gingar 3000, Ain-Charod 35000, Kfar-Jecheskiel 48000, Giwa 5000. Beth-Alpha 11000, Daganja 1500, Kfar-Malal (Ain-Chai) 1400. Für die Zwecke der Einführung fremder Baumkulturen errichtete das Departement eine Abteilung für Pflanzungen bei Talpioth in Jerusalem, wo neue Frucht- und Waldbaumarten für die Bedürfnisse des Landes gezogen werden. Gleichzeitig wurde auf dem Boden des J. N, F^ 12 m

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