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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 159

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 159 (sequence 168)
Language
German
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IRI
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schweren Problems der Schaffung einer jüdischen Bauernwirtschaft getan, die Heranbildung der arbeitenden Frau, die sich an das Dorf leben gewöhnt hat. Die Chaluzim, die in den letzten Jahren in das Land kamen, mußten den Prozeß der natürlichen Auswahl durchmachen. Bekanntlich kamen fast alle Chaluzim in der Absicht, in der Landwirtschaft zu arbeiten und nur, wenn sie keinen andern Ausweg hatten, gingen sie zu den Kwischim. Mit Beendigung der Arbeit der Kwischim ging ein großer Teil der Chaluzim, freiwillig oder unfreiwillig, zur Bauarbeit in den Städten über, und nur ein kleiner Teil hielt an der Landwirtschaft fest, trotz der traurigen Lage, welche die Beschaffung der nötigen Kredite für planmäßige Ansiedlung unmöglich machte. Diejenigen Chaluzim, welche vor zwei Jahren mit der Landwirtschaft begannen, setzten diese Arbeit fort. Von unserm Menschenmaterial erhielten alle Besucher der neuen Siedlungspunkte den besten Eindruck. Ihre hingebungsvolle Arbeit ist über jedes Lob erhaben. Außer den grundlegenden Faktoren, die wir hier erwähnt haben, — Boden, Geldmittel und Träger der Kolonisation —, gibt es noch eine bedeutungsvolle Frage, die Frage der Betriebsform, auf die wir noch zurückkommen. 1. Landwirtschaftlicher Kat. Im Jahre 5682 haben wir eine landwirtschaftliche Beratungsstelle organisiert, die aus ausgewählten landwirtschaftlich erfahrenen Personen aus allen Schichten des Jischuws besteht und den Namen „Landwirtschaftlicher Kat" führt. Im Laufe der letzten zwei Jahre waren Mitglieder dieses Kates: a) Herr J. Ettinger, Leiter des Landwirtschaftlichen Kolonisationsdepartement (Vorsitzender), b) Herr I. Wilkansky, Leiter der Versuchsstation der Zionistischen Organisation, c) Herr A. Eisenberg, Landwirt in Kechoboth, d) Herr A. Harzfeld, Mitglied der Zentrale der Landwirtschaftlichen Arbeiterorganisation. Von Seiten des Waad Haleumi wurden gewählt: e) Herr A. Krause, Leiter der landwirtschaftlichen Schule in Mikweh- Israel, f) Herr Elieser Jaffe, Ansiedler in Kfar-Nahalal, g) Herr A. Kaab, Landwirt in Petach-Tikwa. Die Mitglieder des landwirtschaftlichen Kates prüften während der beiden Arbeitsjahre die Pläne, welche durch das landwirtschaftliche Kolonisationsdepartement ausgearbeitet wurden, und besuchten einen großen Teil unserer Siedlungspunkte. Sie gaben dann ihre Meinung über die Ansiedlungsmethoden in denselben wie auch über die Möglichkeiten der Konsolidierung ab. An den Sitzungen des landwirtschaftlichen Rates nahm regelmäßig als Vertreter der palästinensischen Exekutive auch Herr Dr. Ruppin. und in seiner Abwesenheit Herr Ussischkin teil. 159

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