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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 122

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 122 (sequence 131)
Language
German
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der Palästina-Arbeit mit den geringeren Mitteln zu befriedigen und dabei den organischen Aufbau des Palästina-Budgets halbwegs aufrecht zu erhalten. Wie in dem Bericht an die Jahreskonferenz ausführlicher dargelegt, waren wir im Wirtschaftsjahre 5681 gezwungen, die Ausgaben, die in den Monaten Oktober bis Januar entsprechend dem Kongreß-Etat £ 50 000 monatlich betrugen, für die Zeit vom Februar bis Mai auf £ 35 000 und für das letzte Jahresdrittel Juni bis September auf £ 26 000 monatlich zu reduzieren. Die beigefügte Tabelle I zeigt die prozentuelle Verteilung des" vom XII. Kongreß bewilligten ordentlichen Etats nach den einzelnen Budgetposten sowie die Verteilung der wirklichen Ausgaben der Palästina-Exekutive im Jahre 5681 (inklusive der im Jahre 5682 geleisteten Nachzahlungen). Es ergibt sich aus dieser Tabelle, wie ungleichmäßig die verschiedenen Posten des Etats, abweichend von dem Voranschlag des Kongresses, bedacht wurden. Dies veranlaßte den Wirtschaftsrat, der Jahreskonferenz die von ihr angenommene Besolution vorzulegen, wonach die verfügbaren Mittel für die verschiedenen Etatposten nach der im Etat festgesetzten Proportion zugeteilt werden müssen (Die sich daraus ergebenden Abzüge vom Budget für Erziehung und Adminstration werden auf Kechnung des nächsten Etatjahres übertragen). Tabelle II zeigt den von der Jahreskonferenz für das Jahr 5682 bewilligten Etat sowie das für die Zeit vom Eebruar bis September d. J. beschlossene reduzierte Budget; ferner die Verteilung der Ausgaben der Palästina-Exekutive für das erste Halbjahr (per 31. III. 23) sowie die voraussichtliche Verteilung der Ausgaben für dieses Jahr auf Grund des gekürzten Budgets. Es ist zu ersehen, daß wir uns wohl in diesem Jahre dem Grundsatz der proportionellen Verteilung der verfügbaren Mittel genähert haben, die restlose Durchführung dieses Prinzips wurde aber durch den Umstand vereitelt, daß wir das letzte Budgetjahr mit einer schweren Schuld von über £ 100 000 begonnen haben. Die Schuldenabzahlung hat insbesondere in den ersten Monaten dieses Jahres einen so beträchtlichen Teil der verfügbaren Summen verschlungen, daß an eine proportioneile Zuteilung der verbleibenden Mittel kaum zu denkan war. Der Grundsatz des festen Verteilungsschlüssels ist nämlich nur bei einer erträglichen Annäherung der Eingänge an die Ausgaben durchführbar. Die Erfahrungen der Berichtsperiode bestärken daher die Auffassung, daß eine zweckmäßige Verwaltung des Palästina-Budgets nur bei möglichster Anpassung des Geldbedarfs an die voraussichtlichen Eingänge des Keren Hajessod durchführbar ist. Tabelle III enthält einen vom Wirtschaftsrat ausgearbeiteten Voranschlag für das Jahr 5684 (1923/24), der den ordentlichen Palästina-Etat mit £E 355 000 annimmt. Ein Vorschlag der Palästina-Exekutive liegt gegenwärtig noch nicht vor. Bezüglich dieser Vorschläge können wir nur das bereits im Bericht an die Jahreskonferenz Gesagte wiederholen : wir müssen unsere Etats derart veranschlagen, daß keine Notwendigkeit entsteht, unsere Verpflichtungen während des Jahres zu modifizieren und damit moralischen und oft materiellen Schaden anzurichten. In dem Etat müssen die Aufwendungen für wirtschaftliche Zwecke gegenüber denen für kulturelle Ausgaben vorwiegen. Die Notwendigkeit und Produktivität unserer Ausgaben für Schulwerk und Sanitätswesen stehen außer Frage, aber sie müssen gegenüber denjenigen Arbeitszweigen zurück- 122

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