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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 45

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 45 (sequence 54)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0669-9046882
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bestellen, die in Vertretung der Exekutive die Schekelgebahrung zu überwachen hatten. Auf Grund eines Beschlusses des Actions-Comitees (Wiener Tagung 1921) sollte für jeden Landesverband und jede Landesgruppe eines Sonderverbandes ein Schekelkommissar bestellt werden. Die Einrichtung der Schekelkommissare hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens grundsätzlich bewährt, und unsere Arbeit wurde in vielen Ländern, in denen wir vertrauenswürdige Schekelkommissare besaßen, die ihre Pflicht mit Ernst erfüllten, außerordentlich erleichtert. Die Beform des Schekelwesens ist noch nicht zu Ende. Viele der beklagten Übelstände bestehen noch immer; wir glauben aber, daß wir auf gutem Wege sind, sie einzudämmen und mit der Zeit zu beseitigen. b) Schekelsammlung 5682. Über den Erfolg der Schekelaktion im Jahre 5682 wird in der untenstehenden Tabelle I detailliert berichtet. Aus diesem Ausweise geht hervor, daß 1 203 500 Schekelquittungen zur Verteilung gelangt sind und daß davon 367 293 verkauft und bis jetzt mit der Exekutive verrechnet wurden. Die Bemerkungen zu dieser Tabelle geben über Einzelheiten, die besondere Beachtung verdienen, Aufschluß. Da im besprochenen Schekeljahre die oben erwähnten neuen Grundsätze zum ersten Male zur Anwendung kamen, ist es schwer, die Ergebnisse dieses Jahres mit denen der Vorjahre, die auf wesentlich anderen Grundlagen erzielt wurden, zu vergleichen. Wir möchten aus den Erfahrungen dieses Schekeljahres zweierlei hervorheben : erstens, daß unsere Mahnungen zur pünktlichen Abrechnung nur von einem Teil der Verbände beherzigt wurden, so daß uns, wie aus dem Ausweis ersichtlich ist, mehrere Verbände immer noch Geldbeträge und Abrechnungen schulden. Zweitens möchten wir bemerken, daß wir von einer Beihe der Schekelkommissare wertvolle Unterstützung bei der Abwicklung der Schekelabrechnungen erfahren haben. Ein Ausweis der Schekeleingänge für das Jahr 5683 kann zur Zeit der Drucklegung dieses Berichtes noch nicht fertiggestellt werden. Tabelle II zeigt die für das Jahr 5683 festgesetzten Schekelpreise. Wie daraus ersichtlich ist, hatten die verschiedenartigen wirtschaftlichen Verhältnisse auch eine Differenzierung der Schekelpreise für die einzelnen Länder zur Eolge. Die Festsetzung erfolgte im Einklänge mit den Bestimmungen des Organisations-Statuts. Die Exekutive hatte hierbei große Mühe, den Bestrebungen entgegenzuwirken, die darauf abzielten, den Preis des Schekels für manche Länder unter die Minimalgrenze herunterzudrücken, die, nach Ansicht der Exekutive, eingehalten werden muß, wenn der Schekel seine finanzielle Bestimmung erfüllen und überdies der organisatorischen und politischen Bedeutung, die ihm innewohnt, gerecht werden soll. Eine Sanierung des Schekels gehört zweifellos zu den Hauptaufgaben der nächsten Zukunft. Mit der wirtschaftlichen Konsolidierung der meisten europäischen Länder wird es wohl möglich sein, den Preis des Schekels in allen Ländern allmählich auf eine dem Charakter dieser Volkssteuer und den Bedürfnissen der Organisation entsprechende Höhe zu bringen. Ein mäßig abgestufter, von den Verbänden ordentlich 45

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