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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 22

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 22 (sequence 31)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0646-9046859
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und anderen Angelegenheiten, welche die Errichtung des jüdischen nationalen Heims betreffen, zu beraten und zusammenzuwirken". Die Basis der Verhandlungen war, daß es sich um zwei Parteien handelte, die zusammenwirken sollten, und auf dieser Grundlage wurde ein Abkommen zwischen der palästinensischen Eegierung und der Zionistischen Organisation als Jewish Agency getroffen. Der Abschluß dieser Verhandlungen führte dazu, daß die Beziehungen zwischen der Exekutive und der Eegierung genauer als früher reguliert wurden, und dies erwies sich bald als außerordentlich nützlich. Es braucht kaum betont zu werden, daß die Jewish Agency nicht berechtigt ist, an der Eegierung Palästinas teilzunehmen, und keinen derartigen Anspruch erhebt. Was sie aber beansprucht, und worum sie sich mit allen Kräften bemüht hat, ist das Eecht, in allen Angelegenheiten, die die jüdischen Interessen berühren, in der richtigen Weise gehört zu werden. Die Frage der Immigration wird, was ihre mehr technische Seite betrifft, in einem besonderen Abschnitt dieses Berichts behandelt. Das Politische Departement der Palästina-Exekutive und die zionistische Exekutive in London führen seit langen Verhandlungen mit der palästinensischen Eegierung und clem Colonial Office, um eine Eevision der Bestimmungen von Juli 1921 zu erreichen. Diese Bestimmungen blieben zwar viel länger in Kraft, als ursprünglich angenommen wurde, wurden aber als provisorische verkündet und sollten nur eine vorläufige Eegelung darstellen. Zur Zeit der Abfassung dieses Berichts steht die endgültige .Zustimmung der Eegierung zu den revidierten Bestimmungen noch aus, doch besteht begründete Hoffnung, daß sie bald veröffentlicht werden. Diese neuen Bestimmungen bedeuten eine entschiedene Verbesserung gegenüber den jetzt geltenden, die, wie allgemein zugegeben wird, nicht nur außerordentlich schwerfällig und kompliziert, sondern auch zu starr und unelastisch sind. Öffentliche Sicherheit. In den letzten zwei Jahren haben sich die Sicherheitsverhältnisse in Palästina sehr gebessert, hauptsächlich durch eine Verbesserung der Polizei und der Gendarmerie. Die Zeit des Nebi-Musa-Eestes ging sowohl 1922 wie 1923 in Euhe vorüber, und dies gab der jüdischen Bevölkerung erhöhtes Zutrauen in die Fähigkeit der Eegierung, die Ordnung aufrecht zu erhalten und Leib und Leben zu schützen. In dem vergangenen Jahr wurde die Sicherheit nur bei zwei Gelegenheiten gestört. Im Januar 1923 wurde ein früherer Polizeibeamter in Jaffa ermordet, und auf diesen Vorfall eröffnete die dortige arabische Zeitung eine antijüdische Kampagne, um den Mord als ein Ergebnis des Eassenhasses darzustellen. Die Menge, welche den Begräbniszug begleitete, nahm vor dem Eegierungsgebäude eine drohende Haltung an, doch wurde durch starkes Polizeiaufgebot die Euhe rasch wieder hergestellt. Der Jude, der unter der Anklage dieses Verbrechens verhaftet worden war, wurde nach kurzem Verfahren freigesprochen, und Colonel Kisch strengte mit Erfolg eine Verleumdungsklage gegen die Zeitung „Ealestin" an, die ihn beschuldigt hatte, einen Versuch zur Vertuschung der Spuren des Verbrechens gemacht zu haben. Der zweite Vorfall, der zu einer Buhestörung führte, war die Ankunft der arabischen Delegation in Jerusalem am 14. März 1923. Am Damaskustor £2

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