Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 238 (sequence 275)
- Language
- German
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— 238 — der Büchsen, über deren Verbleib wenig Informationen existieren, zu überwinden hatte. Es sind Vorkehrungen für die Leerung der Büchsen getroffen, wonach dieselbe jetzt vierteljährlich, oder auf Ersuchen des Büchseninhabers öfters, stattfindet. Jemenitenaktion. Die Kommission hat für diesen Zweck speziell gearbeitet und kann auf einen guten Erfolg in ihren Sammlungen hinweisen, nämlich £ 109 bis zum Datum des Berichtes. Am Anfang des Jahres wurden Sammlungen veranstaltet, und in Leeds gelang es Mr. Roomianick und Dr. Umanski einen beträchtlichen Betrag zusammenzubringen. Ferner hat sich die Kommission damit befaßt, spezielle hebräische und englische Literatur herauszugeben, und besondere Aufrufe von der Executive des Joint Zionist Council wurden in großem Umfange in London und den Provinzen verteilt. An die Prediger sämtlicher Synagogen in London und den Provinzstädten wurden Zirkulare versandt. Den Provinz- Komitees und Vertrauensmännern wurde es immer wieder ans Herz gelegt, Sammlungen vorzunehmen. Die von Herrn J. Feldmann verfaßte Broschüre „The Yemenite Jews" wurde in großem Umfange verteilt und es wurden dadurch, wie wir glauben, gute Resultate erzielt. Zirkulare und Aufrufe. Die Kommission verfaßte Zirkulare und Aufrufe, die sie an hervorragende Mitglieder jüdischer Gemeinden und an Zionisten versenden ließ. Auch durch persönliche Besuche der Kommissionsmitglieder und ihrer Freunde wurde eine Vermehrung der Einnahmen erzielt. Diese Arbeit erfreut sich immer noch unserer besonderen Beachtung. Ausweis. Die Kommission ist zu der Einsicht gekommen, daß regelmäßige Veröffentlichung der empfangenen Spenden sehr zweckmäßig ist und als Anregung für neue Spenden dient. Es ist bedauerlich, daß früher diese Arbeit nicht genügend beachtet wurde, was vielleicht einen Rückgang in der Zahl der Spenden zur Folge hatte. Im (Berichtsjahre sind alle Spenden in den jüdischen Zeitungen, welche in London und der Provinz zur Verbreitung gelangen, veröffentlicht worden und seit Februar 1913 auch in „The Zionist". Es ist zu hoffen, daß hieraus eine Zunahme in den Eingängen für den Natiornalfonds erwachsen wird. Provinzkommissionen. Wir haben gefunden, daß die Verbesserung der Sammlungen in der Provinz eine vollständige Reorganisation der Arbeit durch provinziale Zentralisation verlangt und daß hierzu ferner ein Komitee freiwilliger Arbeiter anstatt einzelner Vertrauensmänner notwendig ist. Dem stand jedoch der Mangel einer genügenden Sicherheit dafür, daß die empfangenen Gelder auch den richtigen Stellen überwiesen werden, entgegen. Eine genaue und vollständige Kontrolle war nicht möglich ohne ein sorgfältig durchgearbeitetes Schecksystem, das aber in keinem Verhältnis zum Nutzen stände. Das wichtigste Erfordernis war es also, Vertreter zu wählen, in die vollkommenes Vertrauen gesetzt werden konnte. Außerdem war ein wirksames Kontrollsystem unerläßlich. Eine komplette Liste der Spenden erschien von Zeit zu Zeit in der jiddischen -**s£:;'TS-j- -