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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1913-01-01 · XI (1913) · p. Seite 234

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XI (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 234 (sequence 271)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047322--0569-9046782
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— 234 — willige Kräfte ausgeführt. Die Büchsen-Flugblätter zur Benachrichtigung der Büchseninhaber haben sich nur in manchen größeren Ortschaften bewährt. Die Büchsenverteilungs- und Leerungsscheine wie auch die Verschluß marken der Zentrale sind längst eingeführt. Die Büchseninhaber werden anläßlich der Leerungen über die Ziele und Leistungen des Nationalfonds aufgeklärt. Nach statistischer Feststellung bilden die Ergebnisse der Büchsen in Rumänien den siebenten Teil der Gesamteinnahmen des Nationalfonds. Die Büchsen nehmen die dritte Stelle unter den anderen Sammelmitteln ein. Eine genaue Evidenz über alle verteilten Büchsen zu halten, ist fast ganz unmöglich, infolge des häufigen Wohnungswechsels der Büchseninhaber. Es ist noch zu bemerken, daß in der Zeit der Wirren und Unruhen in Rumänien im Jahre 1907 sehr viele Büchsen bei den Plünderungen der Juden verloren gegangen sind. Die Selbstbesteuerung ist hier undurchführbar. Die Allgemeinen Spenden sind hier am besten vertreten, 70 % der Totalsammlungen sind den Allgemeinen Spenden zuzurechnen; sie bestehen aus Sammlungen bei Familienfestlichkeiten und sonstigen Gelegenheiten. Marken und Telegrammblankette haben keine wesentliche Zunahme gegenüber den früheren Jahren erreicht; jedoch sind die Einnahmen aus diesen Materialien ziemlich befriedigend, Verkaufsstellen sind vorerst nur in den größeren Ortschaften eingerichtet. Die kleineren Ortschaften bestellen ihren Bedarf direkt bei unserem Bureau. Für die Arbeiterheimstätten war uns leider nicht möglich, etwas Beträchtliches zu tun, da die Agitation für diese Zweige erst 1912 während der Krise in Rumänien anfing. Die Krise ist leider noch nicht vorüber und wir können daher nicht voraussagen, wann es uns gelingen wird, mit dieser Tätigkeit ernstlich zu beginnen. Jedoch haben wir schon in diesem Jahre im März und April den Anfang gemacht, und es ist zu hoffen, daß wir bei einer günstigen Aenderung der Verhältnisse in dieser Richtung mehr werden leisten können. Die Baumspende hat sich in Rumänien gut eingebürgert. Sie nimmt den zweiten Platz unter den Sammelmitteln ein. Vermächtnisse. Auf diesem Gebiete hat Rumänien noch fast gar keine Erfolge zu verzeichnen, doch sei erwähnt, daß die Anregung für die Schenkung des Gesinnungsgenossen Baruch Kahane, der seinerzeit in Rumänien gelebt hat, von der rumänischen Föderation ausgegangen ist. Blum en tag. Auf Anregung des Jüdischen Nationalfonds in Köln haben wir in diesem Jahre den ersten Versuch zur Einführung des Blumenverkaufs zugunsten des Jüdischen Nationalfonds in den drei dem Schebuoth-Feste vorangehenden Tagen gemacht. Das Resultat kann man noch nicht feststellen, jedoch haben wir von drei Ortschaften einen Reinertrag von über 400 Lei erhalten, woraus zu entnehmen ist, daß in Zukunft bei einer systematischen Arbeit die Einführung von Blumentagen gute Erfolge haben könnte.

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