Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 212 (sequence 245)
- Language
- German
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— 212 — Daß die fünf Distrikte des Ostens von den drei des Westens weit überholt wurden, wird noch klarer, wenn wir die drei Gebiete, in welche die Landesorganisation Oesterreichs zerfällt, einander gegenüberstehen: 1912 1911 1910 1909 1908 K K K K K Westösterreieh .... 86 058 78 815 65 362 38 108 22 300 44 098 38 572 30 963 36 552 28 900 Bukowina . . . . . 3 944 5 039 5 603 4 630 5 500 134 100 122 426 101 928 79 290 56 700 Anders wieder reihen sich die Distrikte nach ihren relativen Leistungen für den Nationalfonds per Kopf und Jahr, auf Grund der Volkszählung 1910, in Hellern berechnet: Zahl der Juden 1912 h 1911 h 1910 h 1909 h 1908 h Mähren-Schlesien . . . 54 600 31-3 29-4 27-3 19-6 12-6 Inaerösterreich . . . . 198 447 27 6 25-7 19-2 7-3 4 Böhmen....... 85 826 16-5 13-6 14-3 15 8-7 Südgalizien..... 220 000 7 5-6 4-7 5-6 5 Westgalizien..... 206 000 5-4 4-4 3 3-9 2-5 Podolien ..... 113 000 5 4-7 3-7 4-2 3-5 Bukowina . .... 102 919 3-9 4-9 5-4 4-5 5-3 Ostgalizien..... 333 000 3-6 3-6 3-1 3-4 2-6 Hierzu sei bemerkt, daß die Zahl der Juden in den einzelnen Distrikten Galiziens vorerst nur (wenn auch ziemlich genau) geschätzt sind. Die drei Teile Oesterreichs wieder zeigten folgende Durchschnittsleistung per Kopf: Zahl der Juden 1912 h 1911 h 1910 h 1909 h 1908 h Westösterreich .... 338 873 25-4 23-3 19-3 11-2 6-6 871 906 5-1 4-4 3-6 4-2 3-3 Bukowina....., 102 919 3-9 4-9 5-4 4-5 5-3 1 313 698 10-2 9-3 7-7 6 4-3 Bei Würdigung obiger Tabellen ist stets zu erwägen, daß die großen Zuwendungen Kahanes mitberechnet sind. Werden diese ausgeschaltet, dann hat nach Mähren-Schlesien, dem jedenfalls der Preis gebührt, die Durchschnittsleistung Böhmens den Vorrang vor jener Innerösterreichs. Auch nach Abrechnung der Spenden Kahanes und in voller Berücksichtigung der chronischen Armut Galiziens, sowie der besonders dort zufolge der Kriegsgefahr seit 1912 anhaltenden Wirtschaftskrise und nicht zuletzt