Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 233)
- Language
- German
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— 200 — Wir haben eine Büchsenkartothek, in der jede einzelne Büchse registriert ist und versenden jedes Vierteljahr Büchsen- Mahnungen. Selbstbesteuerung. Ueber Selbstbesteuerung geben folgende Zahlen Aufschluß: 1908 : 2397 M., 1909: 3272 M., 1910: 6681 M., 1911: 3548 M., 1912: 5102.66 M. Im ersten Halbjahr 1913 : 2331 M. gegenüber dem ersten Halbjahr 1912: 2463 M. Sammelbogen. Die Einnahmen der Sammelbogen haben im Jahre 1912 mit 19 M. gegenüber 1911 mit 775 M. einen großen Rückgang zu verzeichnen. Im ersten Halbjahr 1913 sind die Sammelbogen außer Gebrauch gekommen, da wir an deren Stelle neue Quittungsbüchkin für allgemeine Spenden einführten. Goldenes Buch. Das Goldene Buch hat an Popularität zugenommen. Gegenüber 21 286 M. des Jahres 1911 hat 1912 an Golden-Buch- Eintragungen 28 780 M. ergeben; das erste Halbjahr 1913: 17984 M. gegenüber 16 616 M. des ersten Halbjahres 1912. Marken. Die Ergebnisse der Marken haben eine sukzessive Steigerung erfahren. Gegenüber 5721 M. des Jahres 1911 stehen 10 097 M. des Jahres 1912, im ersten Halbjahr 1913 stehen 4057 M. gegenüber 3702 M. im ersten Halbjahr 1912. Telegrammformulare. Die Einnahmen betrugen 1911: 444 M., 1912: 465 M., erste Halbjahr 1913: 273 M. gegenüber 223 M. des ersten Halbjahres Î1912. i Baumspende. Gegenüber 16 634 M. des Jahres 1911 stehen 22 005 Mark des Jahres 1912; im ersten Halbjahr 1913 : 8496 M. gegenüber 8510 M. des ersten Halbjahres 1912. Landspende. Diese Spende hat sich schwer einführen lassen und weist einen großen Rückgang auf. Im Jahre 1911 hat sie 1206 M., 1912: 958 M., im ersten Halbjahr 1913 380 M. gegenüber 409 M. des ersten Halbjahres 1912 ergeben. < Arbeiterhäuser (inkl. Wolffsohn- und Halperinfonds). Im Jahre 1911: 8406 M. (Wolffsohnfonds 306 M., Halperinfonds 8100 M.), im Jahre 1912: 6683 M. (Wolffsohnfonds 1574 M., Arbeiterheimstätten 5109 Mark), im ersten Halbjahr 1913: 37302 M. (Wolffsohnfonds 270 M., Arbeiterheimstätten 37 032 M.) gegenüber 1091 M. (Wolffsohnfonds) des ersten Halbjahres 1912. Stiftungen und letztwillige Zuwendungen. An Stiftungen haben wir von Halperin-Kiew 10 000 Frcs. für Arbeiterheimstätten erhalten. Wir haben auch einige Vermächtnisse zugunsten des National^ fonds, darunter eines über einen recht ansehnlichen Betrag, zu verzeichnen. III. Propaganda. Korrespondenz. Wir haben in der Berichtsperiode ca. 14 000 Briefe geschrieben. Wir legen besonderen Wert auf die individuelle Behandlung der Korrespondenz, die sich als überaus erfolgreich erwies.