Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 173 (sequence 202)
- Language
- German
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— 173 Abgesehen davon, daß die Arbeiterheimstätten mit dem dazu gehörigen Boden für Gartenzwecke sich als ein dauerndes Kolonisationsbedürfnis für alle Arbeiter in Palästina erweisen, harren nach wie vor Tausende jüdischer Familien im Jemen der Errettung aus Not und Todesgefahr. Allgemeine Spenden. Die allgemeinen Spenden stehen nach wie vor an erster Stelle. Nur die Büchsen nähern sich allmählich dieser Höhe. Es ist zu hoffen, daß diese Spenden, unbeschadet der anderen, bestimmten Zwecken gewidmeten Sammelarten, keine Einbuße erfahren werden. In diesem Zusammenhange seien die Stiftungen und letztwilligen Zuwendungen erwähnt, auf die wir in der letzten Zeit unser Hauptaugenmerk gerichtet haben. Eine Reihe von Zuwendungen dieser Art ist in der letzten Berichtsperiode erfolgt. Eine Broschüre, die diesen Spendenzweig propagieren soll, ist im Erscheinen begriffen. Hierher gehören auch die Versicherungen zugunsten des Nationalfonds, die in Amerika besonders von kleinen Leuten im Zusammenhang mit ihrer eigenen Versicherung abgeschlossen wurden. Wir haben auch ein Sepher Haaskaroth (Memorbuch) herstellen lassen, in das alle Personen nach ihrem Ableben eingetragen werden sollen, die sich um den Jüdischen Nationalfonds große Verdienste erworben und ihn letztwillig reichlich bedacht haben. Meister G1 i c e n s t e i n hat die künstlerische Ausstattung des Buches übernommen. Die Eintragung soll jeweilig auf Grund eines besonderen Beschlusses der Generalversammlung des Jüdischen Nationalfonds erfolgen. Postwertzeichen und Materialien. Das geringfügige Ergebnis dieses Sammelmittels muß einigermaßen befremden. Bei dem weltumfassenden Charakter der Nationalfonds-Organisation ließen sich gerade Postwertzeichen zu einer beträchtlichen Einnahmequelle ausgestalten, wenn unsere Gesinnungsgenossen den eindringlichen Appellen und Instruktionen des verdienten Leiters unserer Philatelieabteilung, Herrn Dr. Löwenheim, Berlin, Folge leisteten. Besonders ist zu empfehlen, Postwertzeichen für den Nationalfonds von Kindern sammeln zu lassen. Dies stellt zugleich einen erzieherischen Faktor dar, indem es der Jugend zum Bewußtsein bringt, daß geringfügig scheinende Gegenstände zusammengenommen an Bedeutung gewinnen und ihr ferner die Möglichkeit gibt, praktisch für unser großes Ziel tätig zu sein. Wir haben durch Meister Glicenstein eine schöne Plakette herstellen lassen, welche für Kinder bestimmt ist, die sich durch ihre Sammeltätigkeit für den Nationalfonds ausgezeichnet haben. ZSSTT^l^