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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1913-01-01 · XI (1913) · p. Seite 125

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XI (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 125 (sequence 142)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047322--0440-9046653
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— 125 — In letzter Zeit wurde in Jaffa auch ein Musikverein gegründet, welcher sich die Pflege und Förderung der jüdischen Musik zur Aufgabe gesetzt hat. Die Musikschule in Jaffa fand seit ihrer Gründung in Herrn Direktor S. Rabinerson - Kiew einen verständnisvollen Förderer. Der Turnverband „Makkab i", der nunmehr dem Verbände der Jüdischen Turnerschaft angeschlossen ist, hat seine Zweigvereine in allen größeren Städten und Kolonien und zahlt bereits gegen 1000 Mitglieder. Von Bibliotheken ist in erster Reihe die Nationalbibliothek in Jerusalem zu erwähnen, sowie eine größere Bibliothek in Jaffa. Außerdem gibt es solche in allen Kolonien, wo sie meist den Schulen angegliedert sind. Hebräische Presse. In Jerusalem erscheint das Tageblatt „H a o r" (jetzt für kurze Zeit eingestellt) und das Tageblatt „Hacheruth". Bis vor kurzem erschien auch dreimal wöchentlich die orthodoxe Zeitung „M o r i a h", außerdem erscheint die Wochenschrift „Haachduth", das Organ der Poale Zion, der Jahreskalender von Luncz und die literarischen Sammelbücher „J eru s a 1 e m". In Jaffa erscheint die Wochenschrift Hapoel Hazair, das Organ der gleichnamigen Organisation, die pädagogische Zeitschrift „Hachinuc h" (fünfmal jährlich) und die Monatsschrift „H a - m o 1 e d e t h" und „H a c h a k 1 a i", welch letztere den agronomischen Interessen des Landes dient. Das großangelegte Wörterbuch Benjehudas erscheint in Lieferungen und schreitet rüstig vorwärts. Alle diese Bestrebungen und das neu erstandene nationale Leben drängen mit Macht zu einem Ziele hin: Zur Durchsetzung der hebräischen Sprache als der alleinigen Unterrichtssprache für alle Schulen in Palästina, wodurch sie auch ganz von selbst die Verkehrssprache der neuen Generation werden muß, und auf Krönung des gesamten Kulturwerkes durch Schaffung einer hebräischen Universität in Jerusalem. Da inzwischen mit der nahe bevorstehenden Eröffnung des jüdischen Technikums in Haifa die erste Hochschule des jüdischen Palästina eröffnet wird, so erwartet das gesamte, für kulturelle Interessen empfängliche Palästina, daß auch diese technische Hochschule bereits das Hebräische zur Unterrichtssprache bestimmen wird. Regierung und Bevölkerung Es mehren sich die Zeichen, daß die türkischen Behörden den Wert unserer Arbeit zu schätzen verstehen. Die Tatsachen erweisen sich schließlich doch stärker als alle böswilligen Ausstreuungen, die von unseren Gegnern in die Welt gesetzt wurden, um uns bei der Regierung zu verdächtigen, als ob wir gegen die Sou-

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