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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 20

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 20 (sequence 546)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1895-9038966
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d) Pflanzenschaeden. Mit der Vergroesserung der Zahl der Kulturanlagen in ihren verschiedenen Arten traten auch die Kulturkrankheiten auf. Eine der bedrohlichsten Plagen, die sich zeigte, ist die Nematodenkrankheit, eine Plage, die erst dieses Jahr durch Unsere Sachverstaendigen in allen Gaerten, Gemuese-und Bananenpflanzungen des Landes entdeckt wurde und uns ernstlich bedroht. Alle diese Plagen stoeren unsere Arbeit und erfordern finanzielle Ausgaben und Verlust au Energie. Wir duerfen uns aber gluecklich schaetzen, dass es uns in der Versuchsstation gelungen ist, den erforderlichen Stab von Sachverstaendigen zu erwerben, der es uns ermoeglicht, zur Abwendung der Plagen stets auf dem Posten zu sein und die drohende Gefahr zu bekaempfen. e) Die Trockenjahre. Die letzten Trockenjahre, und yor allem die Duerre i.J. 5685 im Jordantal und in einem Teil der Ebene Jesreel haben die Ernte-ertraege stark beeinflusst. Die Wirtschaften des Jordantales wurden von der Duerre d.J. 5685 besonders betroffen, da es auf den Feldern fast nichts zu ernten gab. Dazu kam noch ein kalter Winter, der, hauptsaechlieh im Jordantal, einen Teil des Gemueses und der Bananen erfrieren liess; nach den fruchtbaren Regen i.J. 5686, die ausgezeichnete Ertraege erhoffen Hessen, kam die verfruehte Hitze im Sommer, mit Kornschwund bei einem Teil des Weizens als Folge. g) Zu all den oben aufgefuehrten Naturplagen kommt noch der schwere Steuerdruck, von dem unsere Wirtschaften erdrueckt werden, eine Erbschaft von dem frueheren Regime, ohne dass eine Wendung zum Besseren erfolgt waere. Es gibt gewisse Erleichterungen inbezug auf den Zoll fuer landwirtschaftliche Maschinen, aber die Hauptsteuer, der Oscher, ist noch nicht verschwunden. Zwar beginnt man auch in den Kreisen der Regierung die Schaeden dieses Systems zu begreifen und sich fuer Verbesserungen zu interessieren, aber die Reform scheint noch in weiter Ferne zu sein. Wir sind in Verhandlungen mit der Regierung ueber Steuerbefreiung und-Erieichterungen fuer Neuansiedler eingetreten. Wir beantragten die Befreiung von Verko und Oscher zur Zeit der Anieihegewaehrung —oder in den ersten drei Jahren— und Festsetzung der Hoehe des Oschers in den kommenden 5 Jahren gemaess der durchschnittlichen Ein-

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