Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 402 (sequence 402)
- Language
- German
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Exekutivkomitee angehörenden Herren auch aus: Herrn M. H. Schein, Galatz; Noel Bring, Bukarest; Dr. Galano, Craiova; L. H. Gheldmann, Bukarest; Ilie Mendelsohn, Jassy; S. Rintzler, Focsani; Av. B. Rohr lieh, Botosani; Rabbiner Benzion Roller, Buhusi; Av. M. Schächter, Galatz; Dr. H. Solovici, Jassy; Dr. S. I. Stern, Bukarest; Av. M. Weißmann, Bukarest und Frau Rachel Schönberg-. Der Stand1 unserer Finanzen war in der Berichtsperiode folgender: Im Jahre 5686 wurden 8600 einfache und 104 goldene Schekalim verkauft. Für das laufende Jahr ist die Schekel-Aktion noch nicht abgeschlossen, doch läßt sich mit Sicherheit ein viel besseres Resultat als im Vorjahre voraussagen. Die Aktion für den politischen Aktionsfonds, für welchen uns Herr Israel Cohen im Jänner 1927 besuchte, hat in Alt-Rumänien etwa 500 Pfund eingebracht. Unsere finanziellen Institutionen, welche separat berichten, haben in den letzten zwei Jahren recht befriedigende Resultate erzielt. Vom 1. Oktober 1925 bis zum 1. April 1927 haben sich die Eingänge des Keren Hajessod bei uns auf Lei 36.451.099.— belaufen. In der gleichen Zeit waren die Eingänge für den Keren Kajemeth Lei 10.963.690.—. Das zionistische Leben in Rumänien hat durch die Entwicklung der Frauenvereinigung „Asociatia Culturala a Femielor Evree" (Kulturvereinigung der jüdischen Frauen) einen beschleunigten Rythmus bekommen. Dieser Vereinigung von außerordentlich tätigen, dem zionistischen Ideal ergebenen Frauen geleitet, ist es gelungen, Sektionen in etwa 30 Ortschaften ins Leben zu rufen und ansehnliche Fonds zu sammeln, mit denen fast alle Gebiete zionistischer Wirksamkeit im Lande, gefördert werden: Presse, Jugendbewegung, Chaluzarbeit etc. etc. Der Mitarbeit dieser Frauen ist auch ein nicht geringer Teil der Einnahmen für den Keren Kajemeth und Keren Hajessod zu verdanken. Rumänien (Bukowina). Die zionistische Bewegung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Der zionistische Gedanke hat hierzulande -— abgesehen von der kleinen Gruppe des „Bund" — fast gar keine Gegner. Diese zionistische Stimmung ist das Ergebnis einer ununterbrochenen Propaganda in Wort und Schrift, die wir — dank unseren eigenen Agitationskräften und dank unseren Gästen aus dem Auslande besorgt haben. Die Organisation selbst ist verhältnismäßig gut ausgebaut. Keine einzige jüdische oder nichtjüdische Partei im Lande verfügt über einen so gut funktionierenden organisatorischen Apparat wie unser Verband, der sich nicht nur auf die Städte und auf die Marktflecken, sondern auch auf Dorfgemeinden erstreckt. Die schriftliche Propaganda wird vor allem von der „Ostjüdischen Zeitung" (Herausgeber Dr. Mayer Ebner), ferner von der „Neuen jüdischen Rundschau" (Herausgeber Dr. Manfred Reifer, Redakteur — 402 -