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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 395

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 395 (sequence 395)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1744-9038815
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zionistische Wochenschrift „Dus fraje Wort", Außerdem gab die zionistische Frauen-Organisation eine Monatsschrift für Kinder „Haschachar" in polnischer Sprache heraus. Im letzten Halbjahr hatten wir den Besuch hervorragender Gäste: Sir Wyndham Deedes, Jabotinsky, Dr. Schmarja Levin und Borowoj sowie Nathan Bistricki, welche der zionistischen Arbeit frische Impulse gaben und auf die Vertiefung des zionistischen Gedankens einwirkten. Die Schekel-Aktion war im Jahre 5686 schwach. Sie ergab im Ganzen ca. 8000 Schekel. Die Ursachen sind: Schwierigkeiten in der Zusammensetzung der Schekel-Kommission, der Mangel des gewohnten Wetteifers unter den Fraktionen zufolge Einführung des einheitlichen Schekels, der höhere Preis des Schekels. Im Jahre 5687 sind nach den bisherigen Ergebnissen etwa 30.000 Sehekalim zu erwarten. Die direkt von der zionistischen Organisation geleistete Kulturarbeit besteht in der Gründung und Entwicklung von Lesehallen, Bibliotheken, Abhaltung von Vorlesungen und Referaten und Gründung von kulturellen Vereinen. Diese Arbeit wurde in der Berichtsperiode fortgesetzt. Die auf Verbreitung der hebräischen Sprache und auf hebräische Erziehung gerichteten Bestrebungen der Zionisten konzentrieren sich in besonderen Organisationen: dem „Jüdischen Volks- und Mittelschulverein (Z.T. S. L.)", in Lemberg und der Organisation „Tarbuth" mit dem Sitze in Lemberg. Der erstere unterhält außer den im Jahre 1919 entstandenen 3 polnisch-hebräischen Mittelschulen auch eine hebräische Volksschule, ein hebräisches Gymnasium, ein hebräisches Lehrer-Seminar, für Volksschul-Lehrer, und ein hebräisches Pädagogium für Hochschüler. Der „Tarbuth", welcher erst seit 1924 besteht, hat ein Seminar für hebräische Lehrer und ein Seminar für hebräische Fröbel-Lehrerinnen begründet. Außerdem: unterstehen diesen beiden Organisationen hebräische Kurse und Kindergärten in Lemberg und der Provinz. In Stanislau und Przemysl sind hebräische Volks- und Mittelschulen vorhanden. Auch in anderen jüdischen Volks- und Fachschulen wird hebräische Sprache und Literatur unterrichtet. Außerdemi werden in zionistischen Vereinen und Verbindungen hebräische Kurse geführt und gerade in der letzten Zeit macht sich auf diesem Gebiete eine lebhaftere Tätigkeit bemerkbar. In allen diesen Organisationen nehmen unsere Gg. regen und führenden Anteil. Die Mitglieder unserer Landesorganisation beteiligen sich in hohem Maße an der Leitung und den Sammlungen des Keren Kajemeth zusammen mit den anderen zionistischen Föderationen. Die Tätigkeit für den Keren Hajessod, welche hauptsächlich von dem Centrai-Büro in Lemberg geleistet wird, beruht fast ausschließlich auf der Mitarbeit unserer Mitglieder. Die ziffernmäßigen Leistungen des Keren Kajemeth und Keren - 395 -

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