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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 367

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 367 (sequence 367)
Language
German
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Anhängerinnen in der jüdischen Frauenwelt Deutschlands zu gewinnen. Er .umfaßt eine ganze Anzahl von Frauengruppen in Berlin und der Provinz, veranstaltet Vorträge und Kurse, hat eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften jüdischer Frauen für den Keren Kayemeth ins Leben gerufen und führt im übrigen seine Palästinaarbeit in engem Kontakt mit idem Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina. Zusammen mit dem Jüdischen Schulverein bemüht sich dis Z. V. f. D., die Hebraisierung in allen ihren Ortsgruppen zu fördern; Sprachschulen und Sprachkurse werden in wachsendem Maß, und zwar nicht nur von den jugendlichen Zionisten, besucht. Das kürzlich von der Z. V. f. D. herausgegebeine Buch D. Bornsteins „Einführung in .das Hebräische der Gegenwart" wird, wie wir hoffen, die Hebraisierungsarbeit innerhalb der deutschsprechenden Judenheit wesentlich fördern. Um die kulturelle Erziehungsarbeit der Z. V. f. D. systematisch und wirksam zu gestalten, setzte der Erfurter Delegiertentag im August 1926 einen Ausschuß für Kultur- und Erziehungsarbeit ein, der unter Vorsitz von Herrn Schocken steht und eine größere publizistische Tätigkeit zu entfalten beabsichtigt. Mit der Leitung der Jüdischen Volkspartei, die der Repräsentant der zionistischen Bewegung inder Gemeindearbeit ist, wurde ein enger Kontakt hergestellt. Die in verschiedenen Städten abgehaltenen Gemeindewahlen haben mehrfach bedeutungsvolle Erfolge gezeitigt, so vor allem in Berlin und Köln, wo es gelang, die liberale Majorität zu brechen und wo es sich zeigte, daß wir bei Wahlkämpfen innerhalb des deutschen Judentums auch zahlenmäßig fortzuschreiten vermögen. An der Arbeit der großen jüdischen sozialen Institutionen Deutschlands hat die Z. V. f. D. tätigen Anteil genommen. In der Zentralwohlfahrtssitelle, im Arbeiterfürsorgeamt und im „Ort" ist sie durch Delegierte vertreten. Die Eingänge des Keren Hajessod betrugen in der Zeit vom 1. Jänner 1925 bis zum 31. Mai 1927 Mark 1,879.000.—. Die Eingänge des Keren Kajemeth in der gleichen Zeit beliefen sich auf M. 786.500.—. Die vom Landesvorstand der Z. V. f. D. gebilligten Sonderaktionen für den Solei Bönen, den Palästina-Arbeiterfonds, die P. L. D. C, das Orangenpflanzungsprojekt von Dr. W. Brünn, die „Jüdische Waisenhlilfe" (Errichtung eines, Landerziehungsheims für jüdische" Waisenkinder in Ben Schemen unter der Leitung von Dr. S. Lehmann), Spezialsammlungen für die hebräische Universität, Sammlungen des Verbandes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina und des Bundes zionistischer Frauen brachten ebenfalls erhebliche Mittel in Deutschland auf. Der Apparat unseres Palästinaamtes wurde im Zusammen-, hang mit der Abnahme der Palästinawanderung sehr erheblich verringert. Im Jahre 1925 wurden vom Palästinaamt insgesamt 1766 Personen nach Palästina abgefertigt, davon 133 Kapitalisten, 418 — 367 —

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