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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 272

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 272 (sequence 272)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1621-9038692
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Wir betonten der Exekutive gegenüber die unbedingte Notwendigkeit des Budgets für die Ausbildungs-Tätigkeit des Hechaluz und der von uns abhängigen Institutionen, deren Bestand gefährdet war. Im Sommer 1926 bestätigte die Exekutive die Überschreitung des Budgets um L 20.000 für das Jahr 1925/26, da in diesem Budgetjahr 8374 Einwanderer mit Zertifikaten in das Land kamen, deren Organisierung und Sorge einen Betrag von L 45.920 in Anspruch nahm. Im Vorjahre waren 2934 Einwanderer mit Zertifikaten ins Land gekommen, für die ein Betrag von L 27.667.— aufgewendet wurde. Dank verschiedener Verbesserungen in der Organisation unserer Arbeit waren unsere Ausgaben relativ nicht so hoch wie im Vorjahre. Das Einwanderungs-Budget für das Jahr 1926/27 wurde seitens der Exekutive auf L 39.000 festgesetzt, doch wurde es schon zu Beginn des Jahres zugunsten des Arbeits-Departements wegen der schweren Lage im Lande um 10°/0 gekürzt. Wir bemühten uns im Laufe dieses Jahres, die größtmöglichsten Einschränkungen in allen Institutionen der Einwanderung im Lande und außerhalb des Landes durch weitgehende Einschränkung des administrativen Apparates durchzuführen. Dabei haben wir in diesem Jahre die Budgets der verschiedenen Palästinaämter ganz übernommen, denen wir bisher nur teilweise Beiträge für ihr Budget geleistet hatten und die dadurch in ihrer Arbeit so sehr gehemmt waren. Wir mußten dabei die Fehlbeträge übernehmen, die sich bei einigen Palästinaämtern meist infolge der Unsicherheit in der Budget-Deckung und teilweise durch Unglücksfälle, die bei Tätigkeit der Ämter in Polen bei der Oberführung des Gepäckes der Übersiedelnden sich ereigneten, herausstellten. Bei der ungeheueren Verringerung der Einwanderung mußten wir treue Beamte der Einwanderungsämter entlassen, die seit Jahren in diesen Ämtern gearbeitet und sich in dieser Arbeit gründliche Erfahrung angeeignet hatten. Das Vorbereitungs- und Ausbildungs-Budget wurde mit L 4500.— bestätigt (später ebenfalls um 10°/0 gekürzt); die Hälfte dieser Summe wurde bereits ausgezahlt (außer Rußland). Dabei mußten wir teilweise für Rechnung von Schulden der Organisation des Hechaluz und des Hechaluz Hamisrachi Beträge einziehen. Die nachfolgenden Ziffern geben ein Bild von der Entwicklung des Einwanderungs-Budgets in der Berichtsperiode: — 272 —

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