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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 271

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 271 (sequence 271)
Language
German
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IRI
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Diese ausgedehnte und verzweigte Tätigkeit erfordert große Mittel. Den größten Teil dieser Mittel bringen die Organisationen selbst auf, während die zionistische Organisation sich nur mit L 4000—4500, gleich ein Drittel ihres Budgets an diesen Ausgaben beteiligt. In manchen Ländern leisten die Landes-Sammelstellen des Keren Hajessed besondere Beiträge an die Ausbildungs-Organisationen, um besondere Aktionen zu deren Gunsten zu vermeiden. So betrug der Beitrag des deutschen Keren Hajessod an den deutschen „Hechaluz" 1200 L per Jahr. Auch in Holland und in Frankreich wurden für die Ausbildung besondere Beiträge geleistet. Unser Departement forderte die Konzentrierung des gesamten Budgets für AusbÜdungszwecke, was die zionistische Organisation als Voraussetzung für ihre Tätigkeit auf diesem Gebiete beschloß. Als Resultat dieses Beschlusses, wurden im Auslande besondere „Einwanderungs-Gruppen", oder „Kibbuzei. Alijah" geschaffen, die schon im Auslande durch gemeinsames Leben und gemeinsames Arbeiten miteinander verbunden sind, und die in geschlossenen Gruppen in das Land einwandern. Diejenigen Kibbuzei Alijah, die bereits in das Land kamen, zeugen von der Wichtigkeit und der Bedeutung einer so organisierten Einwanderung. Die Tausende von jungen Männern und Mädchen, die ihre Ausbildung für Palästina erhalten, sind für alle schweren Lebensbedingungen im Lande vorbereitet und warten mit Sehnsucht darauf, für ihre Einwanderung an die Reihe zu kommen. Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß trotz der schweren Lage im Lande tausende junger Männer und Mädchen sich auf die Aufgaben vorbereiten, die ihrer in Palästina warten. Vlll. Das Einwanderungs-Budget. Die bedeutende Vergrößerung der Einwanderung im Jahre 1925 erforderte auch erweiterte Mittel, die für die Ausgaben der Einwanderung selbst und für die Erhaltung der Chaluzim in der ersten Zeit nach ihrer Einwanderung nötig waren. Bei der verschlechterten Lage im Lande mußten die Einwanderer später längere Zeit in den Einwanderungsheimen zubringen, bis für sie eine Arbeitsmöglichkeit beschafft war', was ebenfalls unsere Abteilung in eine sehr schwere finanzielle Lage brachte. Der 14. Kongreß setzte das Einwanderungs-Budget auf L 39.000 fest, trotzdem wir erklärten, daß sich in den Grenzen dieses Budgets unmöglich die mit der Einwanderung verbundenen Tätigkeiten in erwünschter Weise abwickeln können. Wir stellten nach der Sitzung des Aktionskomitees ein beschränktes Budget von L 50.000 auf, das für alle Zweige unserer Tätigkeit bestimmt war. Die Exekutive verzögerte die Bestätigung dieses Budgets um viele Monate und widersetzte sich verschiedenen Posten darin, u. a.: der Beteiligung an den Ausgaben der Ausbildung von L 4500.—, Beteiligung an den Ausgaben des „Hamisrachi" der Jemeniten usw. — 271 —

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