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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 239

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 239 (sequence 239)
Language
German
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IRI
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6. Die Touristen-Einwanderung. Auch in dem Touristen-Zustrom in das Land ist gegenüber dem Jahre 1925 ein Rückschritt zu verzeichnen, der seine Gründe in den schwierigeren wirtschaftlichen Zuständen in Osteuropa (insbesondere in Polen), sowie in den Schwierigkeiten hat, die die Regierungsbehörden auch den Touristenreisen bereiten. Diese Schwierigkeiten haben dazu geführt, daß selbst von den zu Pessach gewährten Vergünstigungen nur geringer Gebrauch gemacht wurde. Im Jahre 1925 gab es 1251 jüdische Touristen, denen auf ihr Ersuchen die Möglichkeit gewährt wurde, im Lande zu bleiben; im Jahre 1926 gab es nur 611 derartige Fälle. Besonders groß war der Touristen-Zustrom im Frühling 1925 zur Zeit der Eröffnung der Universität, doch fielen die Ziffern beträchtlich gleich nach der Beendigung dieser festlichen Periode. Die Ausdehnung des jüdischen Touristenverkehres führte später zu dem Beschluß, im Anschluß an unser Einwanderungs-Departement ein Bureau für den Touristenverkehr zu schaffen; doch wurde dieser Beschluß nicht ausgeführt, da die Finanzinstitute der zionistischen Organisation bereits an einer halb-privaten in Berlin gegründeten Touristen-Gesellschaft beteiligt waren. Wir sind der Ansicht, daß ein solches zentrales unter zionistischer Leitung stehendes Bureau für den Touristenverkehr unbedingt zu schaffen ist, das den außerhalb des Landes arbeitendem Gesellschaften koordiniert sein sollte. IV. Die Schiffs- und Transport-Verbindungen nach Erez Israel. 1. Die direkte Verbindung von Europa nach Erez Israel. Unseren Bemühungen, in den Schiffs- und Bahnbeförderungerl der Übersiedelnden Verbesserungen und Erleichterungen zu erwirken, ist es gelungen, im Jahre 1925, als die Einwanderung ihren Höhepunkt erreichte, sehr günstige Resultate zu zeitigen. Gleich nach der Konferenz 'der Palästinaämter in Jerusalem schlössen wir mit dem Lloyd Triestino einen Vertrag dahin ab, drei besondere Schiffe dem direkten Dienst Triest—Palästina (nicht via Alexandrien) zur Verfügung au stellen; es waren dies die 3 Schiffe „Gianicolo", „Carniolia" und „Taranto", in denen je 40 Plätze erster Klasse, 17 zweiter und 300 dritter Klasse in Kabinen von 10—24 Betten vorhanden waren. Die Reise auf diesen Schiffen dauerte 7 Tage, die Verpflegung war (durchaus rituell, auf jedem Schiffe befand sich ein Arzt, eine Kranken-Kabine, eine Apotheke, Bäder usw. Auch vereinbarten wir mäßige Preise für diese Schiffe, außer der besonderen Ermäßigung, die den Reisenden der Palästinaämter — 239 —

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