Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 31 (sequence 39)
- Language
- German
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Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
- Tiberias 1× ep/1048138
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bung entsprechender Vertretung erheblich schädigen würde. In den vorhergehenden Abschnitten wurde ein Bericht darüber gegeben, welche Anstrengungen die Exekutive machte, um die Naturalisation zu fördern, Anstrengungen, die in der auf die Verlautbarung des „Erlasses über das Gemeindewahlrecht" folgenden Periode noch verstärkt wurden. Der der jüdischen Gemeinschaft durch die Bestimmung über die Naturalisation auferlegte Nachteil wurde in einem gewissen Maße durch das wichtige Zugeständnis gemildert, das die Regierung machte, indem sie zuließ, daß in die städtischen Wählerlisten auch solche Personen aufgenommen wurden, die zwar ihre Gesuche um Naturalisation eingebracht, aber noch keine Zertifikate erhalten hatten. Wenn es in einem gewissen Maß bedauert werden muß, daß die jüdische Bevölkerung nicht in größerem Maße von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, die palästinensische Staatsbürgerschaft zu erwerben, so ist es andererseits sehr erfreulich für den Jischuw3 den Waad Leumi und die Gemeindekomitees in den verschiedenen Städten, daß es in jedem einzelnen Fall möglich war, mit vollei Einhelligkeit die jüdischen Vertreter für die Gemeindebehörden zu bestimmen, sodaß diese Vertreter automatisch gewählt wurden, ohne daß die Vertretung der Juden dem Einfluß nichtjüdischer ^Wähler ausgesetzt wurde. Die Zahl der registierten Wähler in den verschiedenen Gemeinden der einzelnen Städte war die folgende: Juden Mohammedaner Christen Jerusalem 1402 1510 1010 Jaffa 488 1700 562 Haifa - 946 1923 1856 Tiberias 340 150 40 Safed 135 183 12 Beisan 11 75 19 Auf Grund der obigen Ziffern wurde die Zusammensetzung der Gemeindevertretungen in diesen Städten von der Regierung m folgender Weise festgesetzt: Jerusalem 4 5 3 Jaffa 2 7 2 Haifa 2 4 4 Tiberias 4 3 — Safed 3 4 — Beisan 1 4 1 Was die eigentliche Durchführung der Wahlen selbst anlangt, so wird besonders auf Jerusalem hinzuweisen sein, wo eine gewisse Schwierigkeit infolge der Schärfe der Beziehungen zwischen den beiden rivalisierenden arabischen Parteien bestand. Es wurde schließlich entschieden, daß bezüglich der acht für arabische Vertreter reservierten Plätze die jüdische Wählerschaft aufgefordert werden solle, nur für sechs Kandidaten zu stimmen und zwei Stellen zur Besetzung durch ein freies arabisches Votum freizulassen. Die - 31 -