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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 14

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 14 (sequence 22)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1371-9038442
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fordert sie die Regierung auf, den Abschluß der Landvermessungea zu beschleunigen, mit dem Hinweis auf die große Wichtigkeit der letzteren für die Entwicklung Palästinas und insbesondere für die Errichtung des jüdischen nationalen Heimes, und machte in diesem Zusammenhang Erwähnung davon, daß es wünschenswert wäre, die Möglichkeiten des Beisan-Bezirkes voll auszunützen, ein Gegenstand, der in dem Deckbrief der Zionistischen Organisation zu ihrem Memorandum besonders erwähnt war. Die Kommission wies auch darauf hin, daß eine zweckmäßige Arbeitsgesetzgebung notwendig geworden sei und sich für das Land sehr nützlich erweisen würde, ein Gegenstand, worauf in dem Memorandum des Waad Leumi besonderer Nachdruck gelegt war. Die in dem Deckbrief der Zionistischen Exekutive erwähnten Punkte werden der Reihe nach behandelt. Die Bemerkungen der Mandatarmacht werden in Bezug auf all diese Punkte im wesentlichen anerkannt. Doch betonte die Kommission, wie oben erwähnt, in ihren besonderen Bemerkungen die Wichtigkeit des Abschlusses der Landvermessung mit besonderer Rücksicht auf die Schaffung des jüdischen nationalen Heimes. Es ist ferner erwähnenswert, daß die Regierung, während sie in ihren schriftlichen Bemerkungen zu den in dem Deckbrief der Zionistischen Organisation berührten Punkten eine negative Haltung einnahm, später tatsächlich beträchtliche Schritte üi der von der Zionistischen Organisation geforderten Richtung unternahm. So erhielt die zionistische Forderung nach der Bewilligung einer angemessenen Zuwendung für das Erziehungsbudget für die hebräischen Schulen jetzt günstige Erwägung, wie in einem anderen Teil des Berichtes gezeigt (siehe Fünfter Teil I., c) 4. Abs.). Der am wenigsten befriedigende Teil des Berichtes der Kommission besteht in ihren Bemerkungen zur Frage der jüdischen Beteiligung an der Grenzschutztruppe. Die Erklärung, daß „das Prinzip gleicher Behandlung für alle Teile der Bevölkerung befriedigend anerkannt zu sein scheint", berücksichtigt nicht die Frage, wie das abstrakte Prinzip der Gleichheit sich in der Wirklichkeit auswirkt, ein Problem, das im politischen Bericht der Zionistischen Palästinaexekutive noch erörtert wird. Das vom Waad Leumi vorgelegte Memorandum behandelte viele der auch in dem Briefe der Zionistischen Organisation berührten Punkte und rief ähnliche Bemerkungen hervor wie dieser Von den übrigen in der Antwort der Konimission auf die Vorstellungen des Waad Leumi erwähnten Punkten ist es bemerkenswert, daß die Kommission die Mandatarmacht nicht für verpflichtet ansah, dem jüdischen Gesundheitsdienste besondere Subventionen zu erteilen, und daß sie die Behauptung nicht akzeptierte, daß das Finanzregime der britischen Regierung weniger liberal sei als das ihrer türkischen Vorgänger. Was das von der Agudath Israel vorgelegte Memorandum anlangt, nahm die Kommission einen Bericht an, in welchem erklärt wurde, daß die Kommission, da der Text des Erlasses über — 14 —

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