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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1911-08-09 · X (1911) · p. Seite 182

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
X (1911)
Date
1911-08-09
Page
Seite 182 (sequence 211)
Language
German
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IRI
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— 182 — erläßt einen Aufruf zu Sammlungen für den Herzl-Wald. Diese Veranstaltung bringt jährlich dem Nationalfonds bis zu 100 Bäumen ein, außerdem wird unsere Institution hierdurch sehr populär. Eine neue. Sammelquelle haben wir dem N. F. in letzter Zeit dadurch erschlossen, daß wir mit einzelnen Personen, sowie Bethäusern vereinbart haben, daß bei Spenden zugunsten von Sefer-Thoras ein bestimmter Prozentsatz dem N. F, gewidmet werde. Wir haben bereits in zwei derartigen Fällen gute Erfolge erzielt. Gesinnungsgenosse A. Trab, der im vorigen Jahre ein Sefer- Thora stiftete, bestimmte zugleich, daß alle Spenden, die beim Aufruf zu diesem Sefer gewidmet werden, ausschließlich dem N. F. gehören sollen. Ein zweiter angesehener hiesiger Bürger, der gleichfalls ein Sefer der Schule „Talmud Thora Dr. Herzl" gewidmet hat, vereinbarte schriftlich, daß von sämtlichen bei diesem Sefer gemachten Spenden 15% dem Nationalfonds zugeführt werden sollen. Wir glauben, daß auch in andern Ländern versucht werden sollte, auf diesem Wege dem N. F. neue Einnahmen zu erschließen. Wir haben hier die Erfahrung gemacht, daß auch Nichtzionisten den Nationalfonds auf diese Weise gern fördern. Buenos-Aires, im Juni 1911. Juan Juritz. BULGARIEN (1. Januar 1910 bis 30. Juni 1911) Die Nationalfondsarbeiten in unserm Lande werden seit mehrern Jahren von einer speziellen Kommission geführt. Leider ist in den Mitgliedern derselben häufig ein Wechsel erforderlich gewesen, worunter natürlicherweise die Organisationstätigkeit stark zu leiden hatte. Seit dem Juli 1910 hat indes unsere nunmehrige Kommission unter Leitung von Jsac Avramoff sich mit Ernst und Eifer einer planmäßigen Arbeit zugewandt, die recht schöne Erfolge bringt. Die einlaufenden Spenden werden im „Haschofar" (Philippopel) veröffentlicht und dann an das Hauptbureau in Köln gesandt, das die Eimesse nochmals, aber meist ohne genauere Angaben in der „Welt" publiziert. Der weitaus größte Teil unserer Einnahmen setzt sich aus den Allgemeinen Spenden, die bei besondern Gelegenheiten, Familienfestlichkeiten usw. gegeben werden. Das Goldene Buch erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Leider sind die Büchsenerträge noch ziemlich im Rückstände. Ton den 487 Büchsen, die wir vom Hauptbureau vor längerer Zeit erhalten haben, werden nur wenige regelmäßig geleert; das Ergebnis dieses Sammelmittels im Jahre 1910 betrug infolgedessen nur Jt 264.34. Es ist jedoch das Bestrehen der neuen Kommission, diesen Mangel zu beseitigen und aus der Büchse mit Hilfe einer straffen, gut funktionierenden Organisation eine unerschöpfliche Einnahmequelle für den N. F. zu schaffen. Die Propaganda in unserm Tätigkeitsgebiet wird wirksam unterstützt durch die Flugschriften des Hauptbureaus, die wir bisher erst in kleinerer Anzahl verteilten. Außerdem wird nach Möglichkeit in unserm Organ „Haschofar" für den Nationalfonds agitiert.

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