Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- X (1911)
- Date
- 1911-08-09
- Page
- Seite 151 (sequence 178)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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— 151 — letzte Konferenz sich ausschließlich mit der Ernennung eines N. F.-Kommissärs befaßte und alle übrigen Beratungsgegenstände dem geschäftsführenden Ausschuß der Federation zur Beschlußfassung überwies. Organisation der Sammlungen. a) Büchsen. Die Gesamtzahl der in Südafrika verteilten Büchsen beträgt 972, Serien ED und K. Außerdem wurden vor vielen Jahren einige direkt nach Cape Town gesandt, wahrscheinlich solche ohne Nummern. Diese Büchsen werden allmählich eingezogen und durch neue ersetzt. Quittungsbücher sind bisher nicht zur Verwendung gelangt. Die Büchsen werden durch freiwillige Kräfte verteilt und geleert. Alle unsere Kommissionen sind beauftragt, die Leerungen vierteljährlich vorzunehmen. Die Verschlußmarken werden nicht gebraucht, und wir halten es nicht für ratsam, ihren Gebrauch hier in Südafrika durchzusetzen. Die Büchseninhaber erhalten von Zeit zu Zeit von uns Flugblätter; Aufrufe und Anweisungengehen ihnen durch Vermittlung des „ Zionist Record" zu. Marken und Telegramme. Unsere Nationalfondsklubs und Vereine betreiben den Verkauf von Marken und Telegrammformularen. Der Johannesburg United Jewish National Fund Club, unsere eifrigste Gruppe, gebraucht seine eignen Telegrammformulare. Golden-Buch-Teilzahlungskonti werden vom Hauptbureau in ständiger Evidenz gehalten, da wir alle Einzelsummen allmonatlich dorthinsenden. Die Selbstbesteuerung ist in Südafrika undurchführbar. Briefmarken usw. Wir erhalten von Zeit zu Zeit gebrauchte Marken, und diese sind ordnungsmäßig nach Europa gesandt worden. Da uns indes mitgeteilt wurde, daß es sich nicht lohne, alle Marken einzusenden, so Avarten wir mit der Absendung weiterer Pakete, bis ein Zionist dieselben hier sorgfältig sortieren wird. Nur die wertvollsten sollen dann nach Berlin an die Philatelieabteilung gesandt werden. Allgemeine Spenden. Die unter dieser Rubrik eingegangenen Beträge sind recht zufriedenstellend. Sie sind durch unsere Sammler herbeigeschafft worden, die es sich speziell zur Aufgabe machen, bei allen vorkommenden Familien- und öffentlichen Feiern für den N. F. tätig zu sein. Andere Beiträge erhalten wir durch Bazare und durch spezielle Aufrufe am Tischo b'Aw und Chanukkah. Ölbaumspende. Spezielle Aufrufe zur Verbreitung dieser Spende werden erlassen, wann immer sich eine Gelegenheit bietet. Als Beispiel hierfür diene der König Eduard-Hain, für welchen bisher £ 200.—.— gesammelt wurden. Sammelbücher werden hier nicht gebraucht. Vermächtnisse. Diese sind nach den Gesetzen des Landes erlaubt. Bis jetzt wissen wir jedoch nur von einem Vermächtnis, welches, wie wir glauben, £ 50.—.— beträgt, jedoch haben Avir den Betrag noch nicht er-