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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1911-08-09 · X (1911) · p. Seite 132

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
X (1911)
Date
1911-08-09
Page
Seite 132 (sequence 157)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038126--0160-9038283
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— 132 Diese Schriften wurden von uns durchwegs gratis abgegeben. Die größte Zahl dieser Schriften wurde vor den hohen Feiertagen sowie zu Purim und vor Herzls Jahrzeit verteilt. Zirkulare ergingen 1909 18, 1910 18, 1911 bis 15. Mai 5 und zwar zumeist an die Ortskommissäre mit Instruktionen für die Propaganda und Mitteilungen über die Sammelergebnisse, 1911 an die Verkaufsstellen wegen Vertriebs unserer Ansichtskarten, ferner alljährlich an die Kultusgemeinden, die politischen Judengemeinden und die von jüdischen Majoritäten bewohnten politischen Gemeinden um eine Subventionierung des J. N. F., 1910 an jüdische Grundbesitzer und Pächter G-aliziens und der Bukowina um Förderung der PLDC und der Siedlungsgenossenschaft, 1911 an die Babbiner um Förderung des „Bezalel" mit Beischluß eines Jahresberichts usw. Die Subventionen seitens der diversen Gemeinden betrugen: 1909 von 35 Gemeinden zirka 600 Kr. 1910 „ 36 „ „ 820 „ bis 15. Mai 1911 „ 30 „ „ 615 „ also immerhin eine unverkennbare Steigerung. Wir werden in unserm Bemühen unbeirrt ausharren, da es sich uns vor allem um den moralischen Erfolg und den propagandistischen Wert dieser Subventionen handelt. Betont sei, daß diese unsere Agitation stark dadurch beirrt wurde, daß wir von délais zionistisch bekannten Kultusgemeinde Czernowitz die wiederholt zugesagte Subvention von 300 Kr. jährlich nicht herausbekommen konnten. In diesem Jahre werden wir uns, einer Anregung der Gg. Chaim Hochhäuser und Isr. Neumann, beide in Neu Sandec, folgend, auch die vielen jüdischen Banken und Kreditgenossenschaften des Ostens wenden, zumal diese schon 1910 95 Ki\ und 1911 bis 15. Mai 410 Kr. spontan gespendet haben. Die mündliche Agitation blieb den N. F.-Kommissären überlassen. Von Familienfesten wurden besonders Hochzeiten und Brith Miloth zu Sammlungen benützt. Das Troppauer Muster des Spendenbuchs wurde unseres Wissens bisher nur in M.-Ostrau und Lemberg nachgeahmt. Die Aussendung eines Wanderredners ist vorerst ein frommer Wunsch geblieben, doch ist für das laufende Jahr die Rundreise eines orthodoxen Palästinakolonisten durch die chassidischen Gemeinden Galiziens in Aussicht genommen. IV. Von geplanten Maßnahmen organisatorischer und agitatorischer Natur seien erwähnt: Die lückenlose Durchführung der N. F.-Organisation in allen von Juden besiedelten Orten, eine Enquete über die Chalukkah, ihre Sammelmethoden, Kontrollmaßnahmen und Verwendung der Eingänge, die Veröffentlichung eines Arbeitsplanes, welcher jedem Sammelmittel bestimmte Zeiten und Feste zuweist, und Herausgabe eines Abreißkalenders, in welchen u. a. dieser Arbeitsplan aufgenommen ist, als geschenkweise zu verbreitender Wandschmuck.

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