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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1911-08-09 · X (1911) · p. Seite 53

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
X (1911)
Date
1911-08-09
Page
Seite 53 (sequence 66)
Language
German
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IRI
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Teile unserer Sammelstellen ermöglicht worden, besonders die Organisation der Büchsen, unseres wichtigsten Sammelmittels, durch häufige Leerung und Evidenzhaltung auszugestalten. Wenn wir uns indes fragen, ob das von uns angestrebte Ziel, die Einrichtung von Bureaus, welche eine dauernde, von allen Wechselfällen in den leitenden Kreisen der Landesorganisation unabhängige Entwicklung des N. F. verbürgen und alle sich bietenden Möglichkeiten für den N. F. ausnützen, durch den bewilligten Provisionssatz gewährleistet sei, so müssen wir leider feststellen, daß dies nur in sehr wenigen Ländern erreicht ist. In den Gebieten mit zahlreicher jüdischer Bevölkerung, wo Bureaus bereits bestehen, wird vielfach geklagt, daß der Provisionssatz die Ausnützung aller Möglichkeiten nicht zulasse, daß die Leiter entweder das Defizit aus eigener Tasche decken oder eine Provision seitens der Zentrale beanspruchen, die 30 und mehr Prozent der einlaufenden Spenden erreicht. In Ländern mit geringerer jüdischer Bevölkerung ist der Gesamteingang viel zu gering, um aus der zugebilligten Provision Bureaus mit bezahlten Kräften einzurichten; so bleiben die Spendeneingänge schwankend, und die größere oder geringere Einnahme ist durch den zufälligen Umstand bedingt, ob sich in dem betreffenden Lande eine tüchtige freiwillige Kraft findet, die sich dem Nationalfonds zu widmen in der Lage ist oder nicht. Von der glücklichen Lösung dieses organisatorischen Problems hängt mehr ab, als der Außenstehende annimmt. Wir glauben nicht übertrieben optimistisch zu sein, wenn wir auf Grund der bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen hoffen, daß bei einem Ausbau der Landessammelstellen in der von uns angebahnten Richtung die Einnahmen des Nationalfonds in absehbarer Zeit vervielfacht werden könnten. Dies würde den N. F. erst in der Lage versetzen, diejenigen Aufgaben zu erfüllen, welche ihm seine weitblickenden Begründer gestellt haben. Wir haben daher der Lösung dieses Problems unsere größte Aufmerksamkeit zugewandt und gemeinsam mit der zionistischen Zentralleitung die Frage erwogen, ob und in welcher Weise in allen Ländern Bureaus mit bezahlten Kräften eingerichtet werden könnten, die sich nicht nur mit dem N.F., sondern mit allen finanziellen Institutionen zu befassen hätten, wie Schekel, Banken, P.L.D. G. usw. Auf diese Weise könnten die Lasten verteilt und die Arbeiten für alle Institutionen planmäßig geleistet werden. Wie in allem, was der Nationalfonds unternimmt, wäre es uns erwünscht, auch hierüber die Ansicht unserer maßgebenden Mitarbeiter zu hören. * * * Zur Besprechung einzelner Länder übergehend, sei zunächst auf Ganada hingewiesen, das von der elften Stelle im letzten Bericht nunmehr an die achte gerückt ist. Während es damals in

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